Durch die Partnerschaft werden die über 150 Berechnungstools von ToxIndex um mehr als 60 ProtoPRED®-Vorhersagemodelle erweitert, was schnellere, transparentere und effizientere In-silico-Bewertungen ermöglicht.
ROCKVILLE, Maryland, und VALENCIA, Spanien, 22. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Insilica, Inc., Entwickler der Plattform „ToxIndex" für chemische Sicherheitsinformationen, und ProtoQSAR SL, ein auf prädiktive Toxikologie spezialisiertes Unternehmen für computergestützte Chemie, gaben heute eine Vereinbarung über die technologische Integration und den Vertrieb bekannt.
Die Integration nutzt eine containerisierte Bereitstellung von ProtoPRED®, wodurch dessen Vorhersagemodelle innerhalb der ToxIndex-Umgebung betrieben werden können. Für den Einsatz vor Ort ist dieser Ansatz darauf ausgelegt, den Schutz vertraulicher chemischer Strukturen innerhalb der vom Kunden kontrollierten Infrastruktur zu gewährleisten.
Da Aufsichtsbehörden weltweit die Einführung von „New Approach Methodologies" (NAMs) beschleunigen, benötigen Sicherheitsteams schnelle, zuverlässige und tierversuchsfreie Werkzeuge zur Bewertung chemischer Gefahren.
Die Suite umfasst mehr als 60 Vorhersagemodelle in neun spezialisierten ProtoPRED®-Modulen, die für wichtige regulatorische Anforderungen entwickelt wurden:
„Durch die direkte Einbettung von ProtoPRED® in ToxIndex ermöglichen wir Sicherheitsteams die Bewertung von Chemikalienkandidaten innerhalb von Minuten, während Kunden mit On-Premise-Lösungen ihre firmeneigenen Strukturen hinter ihrer eigenen Firewall schützen können", sagte Dr. Tom Luechtefeld, Chief Executive Officer von Insilica, Inc.
„Die Partnerschaft mit Insilica erweitert unsere behördlich geprüften Modelle direkt in einen integrierten KI-Workflow und gibt den Teams die Geschwindigkeit und Sicherheit, die sie für kritische Einreichungen benötigen", sagte Dr. Rafael Gozalbes, Chief Executive Officer von ProtoQSAR SL.
ProtoPRED® steht ToxIndex-Unternehmenskunden ab sofort über eine unternehmensweite Jahreslizenz mit unbegrenzten Vorhersagen und ohne Gebühren pro Benutzer oder pro Abfrage zur Verfügung.
Informationen zu Insilica, Inc.
Insilica, Inc. (Rockville, MD) entwickelt Software für computergestützte Toxikologie und Sicherheitsbewertung. Die Flaggschiff-Plattform des Unternehmens, ToxIndex, fasst Daten zu chemischen Gefahren und biokinetische Modelle zu überprüfbaren, tierversuchsfreien Risikobewertungen zusammen.
Informationen zu ProtoQSAR SL
ProtoQSAR SL (Valencia, Spanien) verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Entwicklung proprietärer (Q)SAR-Modelle und ist spezialisiert auf Chemoinformatik, prädiktive Modellierung und künstliche Intelligenz für Anwendungen im Bereich der Chemikaliensicherheit in den Bereichen Pharmazeutika, Kosmetika und Agrochemikalien.
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Die Bildung einer neuen Landesregierung in Berlin bleibt vorerst ungewiss. Linke, Grüne und SPD konnten sich zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus weiterhin nicht auf eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus verständigen. Nach dem dritten sogenannten Vorgespräch verließ die Spitze der drei Parteien am Mittwochnachmittag den Tagungsort ohne öffentliche Stellungnahme. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gilt eine Einigung in der Frage als zentrale Voraussetzung, um in formelle Sondierungsgespräche über eine mögliche Regierung unter Führung der Linken einzusteigen.
Bereits für Donnerstag ist ein weiteres Treffen angesetzt. Ziel ist es, in dem seit geraumer Zeit in Berlin heftig diskutierten Themenkomplex voranzukommen. Vor allem Teile der Berliner Linken stehen seit längerem wegen Positionen zu Israel, Palästina und zum Thema Antisemitismus in der Kritik. Dabei geht es insbesondere um Äußerungen einzelner Parteimitglieder, die öffentlich als antisemitisch eingestuft oder entsprechend kritisiert wurden. Ohne eine belastbare Verständigung auf gemeinsame Grundsätze wollen SPD und Grüne nach eigener Darstellung den nächsten Schritt hin zu einem möglichen Regierungsbündnis nicht gehen.
Zusätzliche Brisanz erhielt die Debatte durch eine Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September. Dort waren nach dpa-Informationen sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend. Letzterer soll der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) nahestehen, die von der EU als Terrororganisation eingestuft wird. Der Vorfall hat bei den potenziellen Koalitionspartnern für erhebliche Irritationen gesorgt und den Druck auf die Linke erhöht, sich klarer zu Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zu positionieren.
SPD und Grüne verlangen vor Beginn offizieller Sondierungen eine verbindliche Verständigung zu diesen Themenfeldern. Sondierungen sind die Vorstufe zu formalen Koalitionsverhandlungen, in denen ein Regierungsprogramm und die Ressortzuschnitte ausgehandelt würden. Ohne Konsens über den künftigen Kurs im Kampf gegen Antisemitismus und im Umgang mit problematischen Milieus in der Stadt bleibt der Weg zu einem möglichen Rot-Grün-Roten Bündnis aber blockiert. Welche Alternativen zu einem solchen Bündnis am Ende realistisch wären, ist bislang offen; entscheidend bleibt vorerst, ob die drei Parteien in der strittigen Grundsatzfrage noch zu einer gemeinsamen Linie finden.