SEOUL, 2. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die Hyundai Motor Company gab heute den Start von „School of Football" bekannt, einer neuen weltweiten Kampagne, in der der humanoide Roboter Atlas® von Boston Dynamics im Mittelpunkt steht. Die Kampagne wurde im Rahmen der Plattform „Next Starts Now (Die Zukunft beginnt jetzt)" von Hyundai Motor zum FIFA World Cup 2026™ ins Leben gerufen und nutzt den Fußball als universelle Sprache, um die Zukunft der menschenzentrierten Robotik anhand von Ausdruck, Emotionen und Sport zu beleuchten.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Produktvorführungen verfolgt die Kampagne einen erzählerischen Ansatz, der Atlas dabei begleitet, wie er die Leidenschaft und Kreativität der Menschen im Fußball beobachtet und beginnt, diesen Sport kennenzulernen. Mit dieser Reise verdeutlicht Hyundai Motor, wie sich die Robotik über ihre rein funktionale Rolle hinaus weiterentwickeln kann, um menschliche Neugier, Anpassungsfähigkeit und Ausdruckskraft widerzuspiegeln.
„Mit „School of Football" nutzt Hyundai Motor die universelle Sprache des Fußballs, um das nächste Kapitel der Robotik auf eine Weise zu präsentieren, die fesselnd, intuitiv und menschenzentriert ist. Während die Vorfreude auf den FIFA World Cup 2026™ wächst, spiegelt Atlas' Reise unsere Überzeugung wider, dass Innovation bei den Menschen beginnt – bei ihrer Leidenschaft, Kreativität und Ausdruckskraft – und dass die Robotik dazu beitragen kann, die Möglichkeiten der Zukunft zu erweitern", so Sungwon Jee, Executive Vice President und Global Chief Marketing Officer bei der Hyundai Motor Company
Wie verbindet die „School of Football" Robotik und Fußball?
„School of Football" ist eine fünfteilige Social-Media-Filmreihe, die Atlas' Lernprozess begleitet – von der Entdeckung bis zur fortgeschrittenen Umsetzung.
Die Serie, die vom 25. bis zum 29. Mai nacheinander auf den weltweiten Social-Media-Kanälen von Hyundai Motor veröffentlicht wurde, legt den Schwerpunkt auf kontinuierliches Lernen, Wiederholung und Optimierung – Kernprinzipien sowohl im Fußballtraining als auch in der Robotikentwicklung.
Was macht die Kampagne aus technischer Sicht so bedeutsam?
Der Kampagnenfilm präsentiert die Fähigkeiten des elektrisch angetriebenen Atlas der nächsten Generation anhand praktischer Anwendungsbeispiele und veranschaulicht Physical AI durch körperliche Bewegungen in dynamischen, vom Sport inspirierten Umgebungen. Alle in der Kampagne gezeigten Bewegungen wurden von Atlas ohne den Einsatz computergenerierter Bilder (CGI) ausgeführt, was sowohl die Authentizität als auch die technische Glaubwürdigkeit unterstreicht.
Insbesondere der fortgeschrittene „Ghost Rabona" – ein Kreuzfuß-Tritt, der präzises Timing, Gleichgewicht und eine täuschende Bewegung erfordert – stellt einen hohen technischen Schwierigkeitsgrad dar, der über die bloße Nachahmung von Bewegungen hinausgeht.
Um dies zu erreichen, analysiert und modelliert Atlas reale Bewegungsdaten von Fußballspielern auf einer detaillierten Ebene. Diese Bewegungen werden in eine physikbasierte Simulationsumgebung übertragen, in der der Roboter mittels Reinforcement Learning ein umfangreiches Training durchläuft und dabei unzählige Zyklen von Versuch und Irrtum wiederholt, um Stabilität, Genauigkeit und Ausführung zu optimieren.
Die Ausführung solcher Bewegungen erfordert eine Kombination aus fortgeschrittenen Fähigkeiten, darunter:
Am 4. Juni wird Hyundai Motor weitere Einblicke hinter die Kulissen veröffentlichen, die die Zusammenarbeit mit Boston Dynamics beleuchten. Der Film beleuchtet den Entwicklungs- und Trainingsprozess hinter den Bewegungen von Atlas und bietet zudem technische Einblicke in das robotische Lernen und das Bewegungsdesign. Er zeigt, wie sich Robotersysteme durch komplexe, realistische physikalische Herausforderungen weiterentwickeln können, die vom Sport inspiriert sind.
Warum ist diese Kampagne so wichtig?
„School of Football" spiegelt die Vision von Hyundai Motor „Progress for Humanity" wider und zeigt, wie fortschrittliche Technologien umgesetzt werden können:
Anhand der Reise von Atlas veranschaulicht die Kampagne, wie Innovation durch menschliche Inspiration entsteht und wie die Robotik die Möglichkeiten der Zukunft erweitern kann. Zudem unterstreicht sie die gemeinsamen Stärken der Hyundai Motor Group und von Boston Dynamics und hebt dabei die Führungsrolle von Boston Dynamics in den Bereichen dynamische Robotik und verkörperte KI hervor, ebenso wie das Engagement der Hyundai Motor Group für die Weiterentwicklung KI-gesteuerter Mobilität und robotischer Innovationen.
Mit Blick auf die Zukunft betrachtet die Hyundai Motor Group Humanoide als einen wichtigen Wachstumsbereich auf dem globalen Markt für physische KI. Der Konzern plant, Atlas im Robot Metaplant Application Center (RMAC) der Hyundai Motor Group Metaplant America (HMGMA) in Savannah, Georgia, zu trainieren, um ihn anschließend in industriellen Umgebungen einzusetzen und so die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter voranzutreiben.
Am 28. Mai veröffentlichte Hyundai Motor zudem ein Reaktionsvideo mit seinem globalen Markenbotschafter Son Heung-min, wodurch die Kampagne in den sozialen Medien weiter verbreitet und die Geschichte mit der globalen Fußballgemeinschaft verknüpft wurde.
Informationen zur Hyundai Motor Company
Die 1967 gegründete Hyundai Motor Company ist in über 200 Ländern vertreten und beschäftigt mehr als 120.000 Mitarbeiter, die sich weltweit der Bewältigung praktischer Mobilitätsherausforderungen widmen. Auf der Grundlage der Markenvision „Progress for Humanity" treibt Hyundai Motor seine Transformation zu einem Anbieter von Smart-Mobility-Lösungen voran. Das Unternehmen investiert in fortschrittliche Technologien wie Robotik und Advanced Air Mobility (AAM), um revolutionäre Mobilitätslösungen zu entwickeln, und verfolgt gleichzeitig eine Strategie der offenen Innovation, um zukunftsweisende Mobilitätsdienste einzuführen. Im Bestreben, eine nachhaltige Zukunft für die Welt zu gestalten, wird Hyundai seine Bemühungen fortsetzen, emissionsfreie Fahrzeuge mit branchenführenden Wasserstoff-Brennstoffzellen- und Elektrofahrzeugtechnologien auf den Markt zu bringen.
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Im Land Bremen beginnt nach den Sommerferien ein Pilotprojekt, das den Arbeitsalltag von Lehrkräften grundlegend verändern könnte. An neun ausgewählten Schulen erfassen die Lehrerinnen und Lehrer künftig ihre gesamte Arbeitszeit digital – weit über die bisher dokumentierten Unterrichtsstunden hinaus. Bildungsenator Mark Rackles (SPD) spricht von einem Schritt, der Schule "perspektivisch" verändern werde. Erste Auswertungen des Testlaufs werden für Ende 2027 oder Anfang 2028 erwartet.
Hintergrund ist die gewachsene Bandbreite an Aufgaben, die im bisherigen System kaum abgebildet wird. Neben Unterricht kommen Elternarbeit, Team- und Gremienarbeit, Konferenzen, Schulentwicklungsprojekte sowie Fahrten hinzu. Lehrkräfte berichten zudem von regelmäßigem Arbeiten am Abend oder am Wochenende, etwa für Vorbereitung, Korrekturen oder digitale Kommunikation mit Eltern und Schülerinnen und Schülern. Nach Ansicht des Senats soll diese Belastung künftig sichtbar und systematisch erfasst werden.
Technisch setzt Bremen auf ein digitales Tool, auf das Lehrkräfte per Smartphone oder Rechner zugreifen können. Sie tragen Datum, Uhrzeit und Art der Tätigkeit ein – zur Auswahl stehen Kategorien wie "Unterricht", "Coaching" oder "Austausch"; auch Abwesenheiten durch Krankheit oder Urlaub werden eingepflegt. Das Projekt ist auf ein gesamtes Schuljahr angelegt. In einer Einführungsphase lernen Lehrkräfte die Anwendung kennen, anschließend analysieren Projektgruppen erste Ergebnisse und suchen insbesondere mit stark belasteten Lehrkräften das Gespräch, um gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.
Politisch und arbeitsrechtlich geht es um mehr als ein Softwareprojekt. Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2022 müssen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – und damit auch Lehrkräfte – ihre Arbeitszeit erfassen. Der Bremer Testlauf soll daher grundsätzliche Fragen klären: In welchem Umfang ist Wochenendarbeit zulässig? Wie wird eine Klassenfahrt bewertet? Wie lassen sich Teilzeitmodelle, Datenschutz und Gestaltungsspielräume bei der Arbeitszeit unter einen Hut bringen? Rackles betont, das Vorhaben sei nicht nur für Bremen gedacht, sondern solle Erkenntnisse für alle Bundesländer liefern.