LONDON, 20. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- H.I.G. WhiteHorse, die Kredit-Tochtergesellschaft von H.I.G. Capital („H.I.G."), einer weltweit führenden Gesellschaft für alternative Anlagen mit einem verwalteten Kapital von 75 Milliarden US-Dollar, freut sich bekannt zu geben, dass sie ein Finanzierungspaket zur Finanzierung der Übernahme von Be-Cloud durch QualityHosting, ein Portfoliounternehmen von PSG Equity („PSG"), zusammengestellt hat. Das Finanzierungspaket wird zudem zusätzliches Kapital bereitstellen, um das künftige Wachstum und die M&A-Strategie des fusionierten Unternehmens zu unterstützen.

Be-Cloud wurde 2012 gegründet, hat seinen Hauptsitz in Frankreich und ist ein führender europäischer Microsoft Cloud Solution Provider („CSP") sowie Value-Added-Distributor, der Cloud-, KI- und Cybersicherheitslösungen für KMU sowohl über direkte als auch über indirekte Vertriebskanäle anbietet. Das Unternehmen profitiert von einem Abonnementmodell, mehr als 37.500 aktiven Endkunden sowie einem Netzwerk von über 1.000 aktiven Wiederverkäufern und MSP-Partnern in ganz Europa. Be-Cloud gehört zu den Top 30 der Microsoft CSPs in der EMEA-Region und hat eine einzigartige Plattform entwickelt, die den Vertrieb von Software mit Mehrwertdiensten und Support kombiniert.
QualityHosting ist ein führender deutscher Microsoft CSP, der Cloud-, Managed-Services- und Hosting-Lösungen für KMU sowohl über direkte als auch über indirekte Vertriebskanäle anbietet. Das Unternehmen betreut mehr als 30.000 Endkunden und verfügt über ein Netzwerk von rund 1.000 Wiederverkäuferpartnern. QualityHosting war der erste Microsoft CSP in Deutschland und hat eine hochautomatisierte Service-Delivery-Plattform entwickelt, die den Vertrieb von Microsoft-Cloud-Lösungen mit Managed Services, Sicherheitslösungen und Legacy-Hosting-Lösungen kombiniert.
Pascal Meysson, Head of H.I.G. WhiteHorse Europe, erklärte: „Be-Cloud und QualityHosting verbinden ein Geschäftsmodell mit wiederkehrenden Umsätzen mit einer führenden und differenzierten Position im Microsoft-Ökosystem sowie einer starken Wachstumsbilanz. Wir sind davon überzeugt, dass die neu fusionierte Gruppe dank ihrer Größe gut positioniert ist, um von der fortschreitenden Verbreitung von Cloud-Lösungen, KI und Cybersicherheit zu profitieren. H.I.G. freut sich sehr darauf, gemeinsam mit PSG Equity und dem Management die nächste Wachstumsphase voranzutreiben."
Informationen zu Be-Cloud
Be-Cloud unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen bei der Einführung von Microsoft-Lösungen und bietet Dienstleistungen an, die die Unternehmensleistung in einer zu 100 % sicheren Umgebung steigern. Die Lösungen von Be-Cloud ermöglichen eine zentralisierte Verwaltung von Unternehmen, Echtzeit-Zugriff auf Informationen, Geschäftskontinuität auch unterwegs sowie eine verbesserte Teamarbeit. Be-Cloud ist zertifiziert und für seine Fachkompetenz im Bereich der Microsoft-Lösungen anerkannt: Office 365, Microsoft 365, Azure IaaS und PaaS, Dynamics 365, Power BI, PowerApps / Power Automate.
Be-Cloud, ein bedeutender Microsoft Cloud-Integrator, betreut über 30.000 Nutzer in Frankreich. Weitere Informationen finden Sie unter be-cloud.
Informationen zu QualityHosting
QualityHosting wurde 1998 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Gelnhausen, Deutschland. Das Unternehmen ist ein langjähriger Microsoft-Cloud-Partner, dessen Schwerpunkte auf Cloud-Infrastruktur, Microsoft 365, Cybersicherheit und Managed Services für KMU liegen. Das Unternehmen betreut mehr als 30.000 Kunden und über 1.000 Partner in ganz Europa und positioniert sich als Marktführer für Hosted-Exchange-Lösungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. QualityHosting kombiniert Microsoft-Cloud-Produkte mit eigenen Lösungen wie „Managed Security 365" sowie Migrations-, Beratungs-, Support- und Schulungsdienstleistungen und positioniert sich damit als Komplettanbieter für Cloud- und IT-Anforderungen. Weitere Informationen finden Sie unter qualityhosting.co.
Informationen zu H.I.G. Capital
H.I.G. ist eine weltweit führende Gesellschaft für alternative Anlagen mit einem verwalteten Kapital von 75 Milliarden US-Dollar.* Mit Hauptsitz in Miami und Niederlassungen in Atlanta, Boston, Chicago, Los Angeles, New York, San Francisco und Stamford in den Vereinigten Staaten sowie internationalen Niederlassungen in Hamburg, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Paris, Bogotá, Rio de Janeiro, Dubai und Hongkong ist H.I.G. darauf spezialisiert, mittelständischen Unternehmen Fremd- und Eigenkapital zur Verfügung zu stellen, und verfolgt dabei einen flexiblen, betriebsorientierten sowie wertsteigernden Ansatz:
Seit der Gründung im Jahr 1993 hat H.I.G. weltweit in mehr als 400 Unternehmen investiert und diese betreut. Das aktuelle Portfolio der Gesellschaft umfasst mehr als 100 Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von über 53 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie auf der H.I.G.-Website hig.com.
*Basierend auf dem gesamten von H.I.G. Capital und seinen verbundenen Unternehmen eingeworbenen Kapital.
Kontakt:
Pascal Meysson
Head of H.I.G. WhiteHorse Europe
pmeysson@hig.com
Charles Bourgeois
Managing Director
cbourgeois@hig.com
Marimba Odundo-Mendez
Principal
modundomendez@hig.com
H.I.G. WhiteHorse Europe
10 Grosvenor Street
2nd Floor
London W1K 4QB
Vereinigtes Königreich
T: +44 (0) 207 318 5700
hig.com
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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.