GROW Investment Group erhält ipa von ADGM's FSRA und erreicht damit einen wichtigen Meilenstein in ihrer Expansion im Nahen Osten

29.04.2026

ABU DHABI, VAE, 29. April 2026 /PRNewswire/ -- Die GROW Investment Group (GIG), ein führender chinesischer globaler Vermögensverwalter mit einem verwalteten Vermögen von ca. 1,5 Milliarden US-Dollar, gab heute bekannt, dass sie von der Aufsichtsbehörde für Finanzdienstleistungen (FSRA) der ADGM die grundsätzliche Genehmigung (IPA) erhalten hat. Das Unternehmen erwartet die formelle Genehmigung in den kommenden Wochen. Dies ist ein wichtiger Meilenstein für seine Expansion im Nahen Osten und ein klares Signal für sein strategisches Engagement auf den Kapitalmärkten der Region. Zu den Aktionären des Unternehmens gehören der amerikanische Top-Hedgefonds Lighthouse und die zweitgrößte Privatbank der Schweiz, die Bank Julius Bär.

Die Expansion der GIG spiegelt die Wettbewerbsfähigkeit der Region als globales Finanzzentrum wider, das sich auf drei Grundpfeiler stützt:

  1. Unerreichte Kapitaltiefe und souveräne Stärke: Die Staatsfonds der Region verfügen zusammen über ein Vermögen von mehr als 3,5 Billionen Dollar und bilden damit einen stabilen und umfangreichen Pool an langfristigem institutionellem Kapital.
  2. Regulierungs- und Geschäftsinfrastruktur der Spitzenklasse: Abu Dhabi verfügt über einen soliden Rechtsrahmen, der auf der direkten Anwendung des englischen Common Law beruht, ein steuerfreundliches Umfeld und eine reibungslose Kapitalmobilität, was es zu einem idealen Standort für globale Finanzinstitute macht.
  3. Strategische geopolitische und wirtschaftliche Positionierung: Als Drehscheibe zwischen Asien, Europa und Afrika profitiert die Region von den wachsenden Handels- und Investitionsströmen, insbesondere von der sich vertiefenden wirtschaftlichen und finanziellen Integration zwischen China und dem Golf-Kooperationsrat (GCC).
  • Frühzeitiger proaktiver Einsatz: startete das Unternehmen seine Expansion im Nahen Osten. William Ma, Gründer und Global CIO, hat mehrere Besuche vor Ort durchgeführt, um Nachforschungen anzustellen, Partnerschaften aufzubauen und sich mit dem regionalen Investitionsumfeld vertraut zu machen.
  • Vordenkerrolle und Aufbau eines Ökosystems: Die GIG dient als Brücke zwischen dem GCC und China. William Ma hat an wichtigen Veranstaltungen wie der Abu Dhabi Financial Week teilgenommen und dabei Einblicke in die globale Asset Allocation und chinesische Investitionsmöglichkeiten gegeben.
  • Kundenzentrierte Initiativen: Die Firma hat Kundenbesuche in Abu Dhabi und Dubai organisiert und Verbindungen zu lokalen Institutionen wie der First Abu Dhabi Bank (FAB) hergestellt, um die Zusammenarbeit zu vertiefen.

Vorbehaltlich der Genehmigung des FSP durch die FSRA wird GIG ein Büro in ADGM einrichten, das maßgeschneiderte Onshore- und Offshore-Vermögensverwaltung, Beratungsdienste sowie Lösungen für den Zugang zu den chinesischen Kapitalmärkten und globalen Multi-Asset-Portfolios für institutionelle Anleger, Family Offices und vermögende Privatpersonen im Nahen Osten anbietet.

erklärte William Ma: Die IPA von ADGMs FSRA bestätigt die GIG-Compliance-Standards und die langfristige Vision für den Nahen Osten. Wir werden als langfristiger Partner fungieren, der die Verbindungen zwischen dem Nahen Osten und globalen (insbesondere chinesischen) Investitionsmöglichkeiten erleichtert und zum weiteren Wachstum Abu Dhabis als führendes globales Finanzzentrum beiträgt".

Arvind Ramamurthy, Leiter der Abteilung Marktentwicklung bei ADGM, sagte: "Wir gratulieren GIG zum Erhalt des (IPA). Dieser Meilenstein spiegelt die Stärke und Effizienz des regulatorischen Rahmens der ADGM und unsere Fähigkeit wider, führende globale Finanzinstitute anzuziehen. Da die Unternehmen ihre Geschäftstätigkeit von Abu Dhabi aus ausweiten, konzentriert sich die ADGM weiterhin darauf, langfristiges, nachhaltiges Wachstum durch ein dynamisches Ökosystem, umfangreiche Kapitalpools und starke grenzüberschreitende Verbindungen zu ermöglichen. Abu Dhabi zeichnet sich weiterhin durch seinen zukunftsorientierten Ansatz aus und stärkt damit seine Position als erstklassiges internationales Finanz- und Investitionszentrum."

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Neue Führung, alte Ziele: Porsche bestätigt Ausblick trotz Sonderkosten

30.04.2026

Porsche startet mit einem deutlichen Dämpfer ins Jahr, hält aber an seinen Zielen fest. Der Sport- und Geländewagenbauer setzte im ersten Quartal rund 8,4 Milliarden Euro um, ein Rückgang von etwa 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das operative Konzernergebnis sank um gut ein Fünftel auf 595 Millionen Euro, die operative Umsatzrendite ging von 8,6 auf 7,1 Prozent zurück. Unter dem Strich fiel der Gewinn nach Steuern um rund ein Viertel auf 391 Millionen Euro. An der Börse kamen die Zahlen dennoch vergleichsweise gut an: In einem schwachen Gesamtmarkt legte die Aktie um 1,6 Prozent auf 41,17 Euro zu.

Analysten hatten im Vorfeld bereits mit einem Gewinnrückgang gerechnet, unter anderem wegen des anhaltend schwierigen Umfelds in China und höherer Belastungen in den USA. Im Konsens war von einem Ergebnisminus von etwa 25 Prozent und einer niedrigeren Rendite ausgegangen worden. Citi-Analyst Harald Henrikse hob hervor, dass sich die operative Marge im Kerngeschäft ohne Sonderkosten bei rund 8 Prozent stabilisiere – angesichts des derzeitigen Absatzniveaus sei das bemerkenswert und deute darauf hin, dass Porsche die Talsohle bei der Profitabilität erreicht haben könnte. Jefferies verwies darauf, dass das operative Ergebnis rund sieben Prozent über den Markterwartungen gelegen habe, gestützt durch das Modellmix und eine disziplinierte Preisstrategie.

Das Management führt den Rückgang der Auslieferungen – minus 14,7 Prozent auf 60.991 Fahrzeuge – auf eine gezielte Volumensteuerung zurück. Die Strategie "Value over Volume" priorisiert Margen über Stückzahlen und wird durch eine stärkere Gewichtung renditestarker Modelle wie GT-Varianten untermauert. Gleichzeitig lasten Sondereffekte auf den Zahlen: Finanzchef Jochen Breckner bezifferte die im Quartal angefallenen Sonderkosten für den laufenden Strategiewechsel auf rund 100 Millionen Euro, für das Gesamtjahr werden 800 bis 900 Millionen Euro erwartet. Zusätzlich schlagen höhere US-Importzölle mit etwa 200 Millionen Euro allein im ersten Quartal zu Buche.

Vor diesem Hintergrund bestätigt Porsche seinen Ausblick für das Gesamtjahr. Der Konzern rechnet weiterhin mit einem Umsatz zwischen 35 und 36 Milliarden Euro und einer operativen Umsatzrendite von 5,5 bis 7,5 Prozent. Die derzeitige Marge von 7,1 Prozent liegt damit am oberen Ende der Spanne, dürfte aber im weiteren Jahresverlauf stärker von Sonderkosten belastet werden. Der Umbau unter dem neuen Vorstandschef Michael Leiters, der das Unternehmen nach einem massiven Ergebniseinbruch im vergangenen Jahr in den Krisenmodus geführt hat, könnte bereits vor dem für Oktober angesetzten Kapitalmarkttag weitere strategische Entscheidungen bringen. Mögliche Auswirkungen des Iran-Konflikts sind in der Prognose bislang nicht berücksichtigt.