Green Street-Studie zur Infrastruktur jetzt verfügbar: Ausweitung der Marktabdeckung in den Bereichen Infrastrukturkredite, Verkehr und Rechenzentren

10.06.2026

Die erweiterte Forschungsreihe auf institutionellem Niveau stellt einen wichtigen Meilenstein für Green Street dar und liefert unabhängige Informationen über das gesamte Infrastruktur-Spektrum.

NEWPORT BEACH, Kalifornien, 11. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Green Street, der führende Anbieter von zuverlässigen Informationen zu Sachwerten und objektiven Einblicken, gab heute eine erweiterte Reihe von Forschungsberichten von Green Street Infrastructure bekannt. Diese neue Reihe von Forschungsergebnissen ist eine direkte Erweiterung der Funktionen, die mit der kürzlich erfolgten Einführung der Plattform eingeführt wurden. Die Plattform vereint zuverlässige Infrastrukturdaten und exklusive Berichterstattung von IJGlobal mit den erstklassigen Forschungs- und Analyseergebnissen von Green Street und bietet so detailliertere Einblicke und umfassendere Marktkenntnisse über globale Infrastruktursektoren hinweg aus einer einzigen, einheitlichen Quelle.

Green Street logo

Green Street bietet nun fundierte Marktanalysen für zehn Infrastruktursektoren an – Datenzentren, Mobilfunkmasten, Flughäfen, Eisenbahnen, mautpflichtige Straßen, Gesundheitswesen, Seniorenwohnungen, Studentenwohnungen, Kühlhäuser und Bauunternehmen –, die denselben hohen Standards entsprechen, für die Green Street im Bereich der Gewerbeimmobilien bekannt ist. Die gezielte Abdeckung des Transportsektors, die durch die Übernahme von Insight Investment Research (InsightIR) durch Green Street ermöglicht wurde, umfasst spezialisierte Analysen zu Flughäfen, Eisenbahnen, mautpflichtigen Straßen und Bauunternehmen, während detaillierte Anleiheanalysen und fundiertere Auswertungen es den Kunden ermöglichen, die Kapitalmärkte für Infrastrukturanleihen, das Kreditvolumen und die Preisentwicklungen mit größerer Sicherheit und Präzision zu bewerten. Kunden profitieren zudem von Fachwissen über den öffentlichen und privaten Markt, das sich auf über 40 börsennotierte Infrastrukturunternehmen erstreckt, sowie von einer geografischen Abdeckung aller wichtigen globalen Märkte.

Die Plattform bietet darüber hinaus:

  • Vollständige Transparenz bei der Transaktionsfinanzierung – Nachverfolgung der Finanzierung jedes Infrastrukturprojekts vom Mandatsbeginn bis zum Abschluss anhand von über 70 Datenfeldern sowie Echtzeit-Ranglisten für Kreditgeber, Arrangeure und Berater.
  • Umfassende Fonds- und Investoreninformationen – mit mehr als 4.500 Infrastrukturfonds und fast 2.000 LP-Profilen mit jeweils über 50 Datenpunkten pro Fonds.

„Die Einführung der Green Street Infrastructure-Plattform setzt neue Maßstäbe dafür, was eine Informationslösung für Sachwerte leisten kann – und die Forschungsergebnisse, die wir heute veröffentlichen, sind der Beweis dafür, dass dieses Versprechen in die Tat umgesetzt wird. Diese Ausweitung des Versicherungsschutzes bietet Infrastrukturinvestoren, Kreditgebern und Fondsmanagern etwas, das es bisher noch nicht gab: eine gründliche, unabhängige und marktübergreifende Analyse der Infrastrukturlandschaft. Mit dem weiteren Wachstum dieser Plattform werden auch die Tiefe und Breite der Erkenntnisse zunehmen, die wir der globalen Infrastruktur-Community liefern", sagte Cedrik Lachance, Director of Research bei Green Street.

Für einen begrenzten Zeitraum stehen drei kürzlich veröffentlichte Forschungsberichte auf der Website von Green Street öffentlich zur Verfügung:

  • Heard on the Beach: Entering the Real World (Macro Report) — Ein Überblick über die erweiterte Berichterstattung im Bereich Infrastrukturforschung und deren Bedeutung für den Markt.
  • Data Center Sector Update: AI Skeptics Being Quieted (Sector Report) — Ein auf Rechenzentren ausgerichteter Marktüberblick, der die aktuelle Branchendynamik und aufkommende Anlagethemen behandelt.
  • Transport Infrastructure: A Global Launch (Transport Report) — Der erste Bericht von Green Street zum Verkehrssektor, der Flughäfen, Eisenbahnen, mautpflichtige Straßen und Bauunternehmen abdeckt.

Zusätzlich zu den öffentlich zugänglichen Forschungsreihen haben aktuelle Abonnenten der Green Street-Plattform Zugang zu einer erweiterten Bibliothek mit Infrastrukturberichten:

  • Infrastructure Flow Tracker — Ein Überblick über die Kapitalflüsse im Infrastrukturmarkt – ein wichtiger Makroindikator für Vermögensverwalter.
  • Deal Volume — Ein Überblick über die Statistiken zum Volumen von Kreditgeschäften im Infrastrukturbereich, der die Aktivitäten in den wichtigsten Kreditsegmenten erfasst.
  • Pricing Trends — Ein Überblick über die auf den Infrastrukturkreditmärkten tätigen Kreditgeber mit einer Analyse ihrer Marktanteile und ihres Kreditverhaltens.
  • Lender Overview — Ein Überblick über die auf den Märkten für Infrastrukturkredite tätigen Kreditgeber mit einer Analyse ihrer Marktanteile und ihres Kreditverhaltens.
  • Renewable Lending ChangesEine Untersuchung der zugrunde liegenden Kreditstrukturen im Bereich der erneuerbaren Energien, bei der untersucht wird, wie sich die Finanzierungsbedingungen verändern.
  • Real Assets Private Credit — Eine Analyse darüber, wie KI-bezogene Risiken Kapitalströme weg von Direktkrediten im Mittelstand hin zu Sachwerten lenken, die ein geringeres Risiko aufweisen und gleichzeitig vom Ausbau der KI-Infrastruktur profitieren.

Bei Fragen zum Abonnement wenden Sie sich bitte an Ihren Green Street-Ansprechpartner oder besuchen Sie greenstreet.com.

Informationen zu Green Street

Green Street ist der weltweit führende Anbieter von handlungsorientierten Recherchen, Nachrichten, Daten, Analysen und Beratungsdienstleistungen für gewerbliche Immobilien. Seit mehr als 40 Jahren liefert Green Street unvergleichliche Informationen und zuverlässige Daten über die öffentlichen und privaten Immobilienmärkte und hilft Investoren, Banken, Kreditgebern und anderen Branchenteilnehmern, ihre Investitions- und Strategieentscheidungen zu optimieren. Das Unternehmen liefert exklusive Marktinformationen, schlussfolgernde Erkenntnisse und vorausschauende Analysen. Heute bedient die integrierte Plattform von Green Street mehr als 4.000 Unternehmen in Nordamerika, Europa, Australien und Asien. Weitere Informationen finden Sie unter www.greenstreet.com.

Medienkontakt:

greenstreet@nextpr.com.

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Staatlicher Tankrabatt dämpft Energiepreise – Wirtschaftsweise warnen vor neuem Preisdruck

12.06.2026

Der staatliche Tankrabatt hat den jüngsten Inflationsschub in Deutschland vorerst ausgebremst. Im Mai lagen die Verbraucherpreise nach Angaben des Statistischen Bundesamts um 2,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats und damit unter der im April gemessenen Rate von 2,9 Prozent. Damals hatte ein Ölpreisschock infolge des Kriegs im Nahen Osten die Teuerung auf den höchsten Stand seit Januar 2024 getrieben. Energie blieb dennoch ein wichtiger Preistreiber: Für entsprechende Produkte mussten Verbraucher 6,6 Prozent mehr bezahlen als ein Jahr zuvor.

Auslöser für die Entlastung an den Zapfsäulen ist eine zum 1. Mai in Kraft getretene Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel um knapp 17 Cent pro Liter. Dieses Instrument wirkt allerdings nur begrenzt: Die Regelung läuft Ende Juni aus, womit ein dämpfender Faktor für die Inflationsrate wegfällt. Ökonomen sehen deshalb ein erhöhtes Risiko, dass sich der Preisdruck in den kommenden Monaten wieder verstärkt, insbesondere wenn sich die Lage an den Energiemärkten weiter zuspitzt.

Wie sich die Inflation hierzulande weiterentwickelt, hängt nach Einschätzung von Volkswirten maßgeblich von der weiteren Entwicklung im Nahen Osten ab. Eine rasche Lösung des Konflikts ist aus ihrer Sicht derzeit nicht absehbar. Angesichts des Kriegs am Golf könnte das Angebot von Rohöl und Flüssigerdgas längere Zeit eingeschränkt bleiben. Die Situation an der für den globalen Öl- und Gashandel zentralen Straße von Hormus gilt weiterhin als fragil. Steigende Energie-, Produktions- und Transportkosten könnten sich in der Folge zunehmend in den Preisen für Lebensmittel und Dienstleistungen niederschlagen.

Die Wirtschaftsweisen erwarten für Deutschland im Jahresschnitt eine Inflationsrate von 3,0 Prozent, halten aber auch 3,5 Prozent für möglich. Schon nach der Preiswelle infolge des Ukraine-Krieges hatte sich die Teuerung wieder abgeschwächt; 2025 lag die Inflationsrate bei vergleichsweise moderaten 2,2 Prozent. Viele Preise blieben jedoch auf erhöhtem Niveau, was die Kaufkraft der Verbraucher weiterhin schmälert: Für einen Euro lässt sich heute weniger erwerben als vor den zurückliegenden Krisenjahren. Ob der Tankrabatt als kurzfristige Entlastung einen nachhaltig stabilisierenden Effekt auf die Teuerung entfalten kann, dürfte daher vor allem von der weiteren Entwicklung der Energiepreise abhängen.