Ein neues Modell für kohlenstoffarmen kontinentübergreifenden Güterverkehr nimmt Gestalt an
RABAT, Marokko, 7. April 2026 /PRNewswire/ -- Gotion, Green Power Morocco (GPM) und Chery Heavy Trucks haben eine Vereinbarung über die Entwicklung eines elektrischen Schwerlast-Logistikkorridors zwischen Marokko und Frankreich unterzeichnet, der einen emissionsärmeren kontinentübergreifenden Güterverkehr fördern soll.
Die 2.000 km lange Strecke verbindet Agadir (Südmarokko) über den Hafen von Tanger mit Perpignan (Südfrankreich), das derzeit täglich von rund 2.000 schweren Lkw angefahren wird. Die Partner werden schrittweise Elektro-Lkw und die dazugehörige Infrastruktur einführen, um die Emissionsintensität auf dieser wichtigen Handelsroute zu verringern.
Skalierbares Partnerschaftsmodell
Gotion und GPM werden ein Joint Venture gründen, um Elektroflotten, Batteriewechselstationen, intelligentes Dispatching und Energiespeicher zu verwalten. Der erste Einsatz umfasst 100 schwere Elektro-Lkw mit Gotion-Batteriesystemen, der weitere Ausbau hängt von der Leistung und der Bereitschaft der Infrastruktur ab. Chery bringt seine Fähigkeiten in der Nutzfahrzeugentwicklung und -herstellung ein.
Innovation beim Laden und Tauschen
Derzeit wird eine Lösung für den Batteriewechsel entwickelt, um Ausfallzeiten zu minimieren und die Betriebseffizienz von schweren Lastkraftwagen zu verbessern. Unterstützt wird dies durch Arbeiten zur Standardisierung von Batterien und zum Lebenszyklusmanagement.
Emissionsärmere Handelskorridore
Das Projekt kombiniert Elektrifizierung, Energieinfrastruktur und digitale Logistik, um ein skalierbares Modell zur Reduzierung von Frachtemissionen zu schaffen. Zum jetzigen Zeitpunkt werden keine Angaben zur Kohlenstoffneutralität gemacht; künftige Angaben zur Umweltleistung erfordern verifizierte Daten und eine Zertifizierung.
Phil Jenkins, CEO der GPM Holding: „Diese Kooperation kombiniert die Batterietechnologie von Gotion mit der Fertigung von Chery, um maßgeschneiderte Elektrologistiklösungen für regionale Bedürfnisse zu entwickeln. Der marokkanische Logistiksektor birgt langfristig ein großes Potenzial."
Li Zhen, Vorsitzender von Gotion High-Tech: „Dies ist ein wichtiger Schritt zur Erweiterung der Anwendungsszenarien für unsere Batterietechnologien und unterstützt praktische, skalierbare Lösungen für einen emissionsärmeren Güterverkehr."
View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/gotion-leitet-den-start-des-europaisch-afrikanischen-korridors-fur-elektrische-logistik-302735670.html
Scout24 erhöht das Tempo bei der Kapitalrückführung an die Aktionäre. Der Vorstand des DAX-Konzerns hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, die zweite Tranche des laufenden Aktienrückkaufprogramms bereits bis Ende 2026 zu starten. Im Rahmen dieser zweiten Runde sollen weitere eigene Aktien im Wert von bis zu 250 Millionen Euro über die Börse erworben werden. Zusammen mit der ersten Tranche über bis zu 100 Millionen Euro steigt das Rückkaufvolumen für das Jahr 2026 damit auf insgesamt bis zu 350 Millionen Euro.
Das gesamte Aktienrückkaufprogramm von Scout24 ist auf bis zu 500 Millionen Euro angelegt. Die zweite Tranche umfasst den Erwerb von bis zu 4,5 Millionen eigenen Aktien, ohne Erwerbsnebenkosten. Sie soll unmittelbar an die laufende erste Tranche anschließen, die auf einem Vorstandsbeschluss vom 3. Dezember 2025 basiert und am 2. Januar 2026 angekündigt wurde. Die rechtliche Grundlage bildet eine Ermächtigung der ordentlichen Hauptversammlung 2025 sowie eine weitere, der Hauptversammlung am 17. Juni 2026 zur Beschlussfassung vorgeschlagene Ermächtigung.
Parallel zur Auflage der zweiten Tranche strafft Scout24 die laufende erste Rückkaufphase. Vor dem Hintergrund der nahezu vollständigen Ausschöpfung dieser ersten Runde wird der spätestmögliche Erwerbszeitpunkt auf den 29. Mai 2026 vorgezogen und die Gesamtzahl der im Rahmen dieser Tranche zurückzukaufenden Aktien auf bis zu 1.540.276 Stück begrenzt. Zwischen dem 5. Januar 2026 und dem 21. April 2026 hat das Unternehmen bereits 1.155.276 eigene Aktien im Volumen von rund 84,5 Millionen Euro erworben. Marktteilnehmer reagierten positiv auf die Ankündigung: Der Kurs der Scout24-Aktie legte im nachbörslichen Handel um rund fünf Prozent zu.
Mit den Rückkäufen verfolgt Scout24 das Ziel, die Zahl der ausstehenden Aktien zu verringern und damit den relativen Anteil der verbleibenden Aktionäre zu erhöhen. Die eingezogenen Aktien können den Gewinn je Aktie stützen und signalisieren gleichzeitig Vertrauen von Vorstand und Aufsichtsrat in die eigene Geschäftsentwicklung. Die Entscheidung, die zweite Tranche früher als ursprünglich erwartet zu starten, unterstreicht den Stellenwert von Aktienrückkäufen im Financial-Policy-Mix des Unternehmens und stärkt die Rolle von Kapitalrückführungen als wichtigem Bestandteil der Aktionärsvergütung.