Mehr als 700 Nominierungen aus 37 Ländern und Gebieten wurden bei den weltweit führenden Wirtschaftspreisen für technologische Innovation bewertet; IBM führt die Liste der Unternehmen mit neun Stevie Awards an
FAIRFAX, Virginia, 23. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Die Gewinner der Stevie® Awards for Technology Excellence 2026 wurden heute bekannt gegeben. Das internationale Auszeichnungsprogramm, das nun bereits zum dritten Mal stattfindet, würdigt herausragende technologische Leistungen von Unternehmen, Teams und Einzelpersonen, die innovative Produkte, Dienstleistungen und Lösungen in allen Branchen entwickeln.

Die Stevie Awards for Technology Excellence würdigen herausragende Leistungen in Bereichen wie künstliche Intelligenz (KI), Informationstechnologie, Finanztechnologie (Fintech), Gesundheitstechnologie, Unternehmenstechnologie, Kommunikationstechnologie, grüne Technologie, Fertigungstechnologie, Einzelhandelstechnologie, Luft- und Raumfahrt, Biotechnologie und vielen anderen Branchen. Unternehmen jeder Größe – öffentliche und private, gewinnorientierte und gemeinnützige – aus aller Welt sind teilnahmeberechtigt.
Mehr als 700 Nominierungen von Unternehmen aus 37 Ländern und Territorien wurden in diesem Jahr von über 180 Fachleuten aus den Bereichen Technologie und Wirtschaft als Juroren bewertet. Die Gewinner wurden auf der Grundlage der Durchschnittswerte ausgewählt, die im Rahmen des unabhängigen Bewertungsverfahrens vergeben wurden.
Organisationen mit den meisten Stevie-Award-Auszeichnungen
Die Organisationen, die im Wettbewerb 2026 fünf oder mehr Stevie Awards gewonnen haben, sind:
Sehen Sie sich die vollständige Liste der Stevie-Award-Gewinner 2026 nach Kategorien an.
Ausgezeichnete Technologiekategorien
Die Stevie Awards for Technology Excellence würdigen Leistungen in 23 Technologiebereichen, darunter:
Preisverleihung in Paris
Die Preisträger werden im Rahmen einer Preisverleihung mit rotem Teppich am Mittwoch, dem 28. Oktober 2026, im Pullman Paris Montparnasse in Paris, Frankreich, geehrt. Bei der Veranstaltung werden auch die Gewinner der Stevie Awards for Great Employers 2026, der International Business Awards® und der German Stevie Awards gefeiert. Die Zeremonie wird weltweit live übertragen, und Tickets sind ab sofort erhältlich.
„Wir gratulieren allen Gewinnern der dritten jährlichen Stevie Awards for Technology Excellence zu ihren herausragenden Leistungen", sagte Maggie Miller, Präsidentin der Stevie Awards. „Innovation verändert weiterhin jede Branche, und die diesjährigen Gewinner zeigen, wie Technologie Unternehmen, Organisationen und das Leben der Menschen auf der ganzen Welt verbessert. Wir freuen uns darauf, ihre Erfolge im Oktober dieses Jahres in Paris zu feiern."
Die Stevie Awards for Technology Excellence werden von der Stevie Awards-Organisation verliehen, die neun der weltweit führenden Business-Award-Programme veranstaltet, darunter die International Business Awards® und die American Business Awards®.
Informationen zu den Stevie Awards
Seit 2002 gelten die Stevie Awards weithin als die weltweit führenden Business-Award-Programme, die herausragende Leistungen am Arbeitsplatz weltweit würdigen. Der Name „Stevie" leitet sich vom griechischen Wort stephanos ab, was „gekrönt" bedeutet.
Zu den Stevie Awards gehören neun internationale Wirtschaftspreisprogramme:
Jedes Jahr gehen bei den Stevie Awards mehr als 12.000 Nominierungen von Organisationen aus über 70 Ländern und Gebieten ein, mit denen Unternehmen jeder Größe und die Fachleute, die hinter ihrem Erfolg stehen, gewürdigt werden.
Weitere Informationen finden Sie unter www.StevieAwards.com.
Medienkontakt
Nina Moore
Stevie® Awards
Nina@StevieAwards.com
+1 703-547-8389

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Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.
Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.
Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.
Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.