HOOFDDORP, Niederlande, 8. Juni 2026 /PRNewswire/ -- EZVIZ, eine weltweit führende Marke für Smart-Home-Produkte, kündigte den Beginn eines neuen Kapitels ihrer EZVIZ Green Initiative an und erweitert ihren Umweltschutz mit zwei mehrjährigen Projekten. Unter dem Motto „Sauber. Bewahren. Koexistieren." startet die Marke eine Aktionswoche zum Weltumwelttag und Weltozeantag, um Partner und Nutzer zu gemeinsamen Aktionen zu bewegen. Durch die Verbindung von Klimaresilienz und Meeresschutz reagiert EZVIZ auf Umweltprobleme mit einem umfassenderen Konzept für ein nachhaltiges Zusammenleben von Mensch und Natur.

„In der neuen Phase konzentriert sich EZVIZ Green auf ökologische Vitalität, die sowohl Menschen als auch Lebewesen zugutekommt", so Joanne Cao, Vorstandssekretärin und Leiterin des ESG-Ausschusses von EZVIZ. EZVIZ hebt seine einjährigen Projekte mit Treedom, einer weltweit führenden Plattform für Baumpflanzungen, und Plastic Bank, einem globalen Vorreiter im Meeresschutz, hervor und versucht, lokale Gemeinschaften stärker einzubinden, um Umweltschutz und wirtschaftlichen Nutzen in Einklang zu bringen. Dies entspricht dem Appell der Vereinten Nationen, das Verhältnis zwischen Mensch und Planet wiederherzustellen. Durch die Schaffung eines positiven Kreislaufs, von dem die Menschen in einem vitalen Ökosystem profitieren, trägt EZVIZ zu einer nachhaltigen Zukunft bei und erfüllt damit seine Rolle als Teilnehmer des UN-Umweltkodex (UNGC) sowie seinen Beitrag zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs).
„Wie die Menschen sind alle Lebewesen Teilhaber dieses Planeten", sagte Cao. „Mit unserer Grünen Initiative wollen wir dazu beitragen, gesunde Ökosysteme zu schaffen, in denen Natur und Mensch einander ergänzen."
Das EZVIZ Green-Programm treibt den Wandel vom Land bis ins Meer durch Partnerschaften mit Treedom und Plastic Bank voran. Gemeinsam mit Treedom unterstützt EZVIZ lokale Landwirte beim Pflanzen von Bäumen und integriert so Landwirtschaft und Forstwirtschaft in elf Ländern. Schätzungen zufolge werden durch die Aufforstung im aktuellen Umfang in den nächsten zehn Jahren über 738,2 Tonnen CO₂ eingespart. Bis 2027 soll der weltweite Waldbestand auf über 6.000 Bäume anwachsen und so die Ernährungssicherheit und die wirtschaftliche Entwicklung weiter verbessern. Im neuen Kooperationsjahr wird die Aufforstung auf weitere Regionen in Südostasien, Südamerika und Afrika ausgedehnt, wobei der Fokus auf ökologisch wichtigen Gebieten wie Ecuador liegt, um den Klimawandel abzumildern.
Mit der Plastic Bank trägt EZVIZ zur Bekämpfung der Plastikverschmutzung bei, indem Sammler weltweit Flaschen sammeln, um sich ein Zusatzeinkommen zu sichern. Bisher konnten so 1.000.000 Flaschen recycelt, 20.000 kg Plastik vor der Verschmutzung von Gewässern bewahrt und Sammler aus 29 Gemeinden durch soziale Vorteile unterstützt werden. In diesem Jahr konzentriert sich EZVIZ auf Südostasien, Heimat eines der längsten Küstenarchipel der Welt, um ein sorgfältigeres und systematischeres Plastikrecycling zu implementieren und so die marine Biodiversität und die wirtschaftliche Stabilität zu fördern.
Im Rahmen der Initiative verknüpft EZVIZ externe Kooperationen mit internen Prozessen, um seine Wirkung zu verstärken. Das Unternehmen strebt nach umweltfreundlicher Innovation und hat dieses Jahr die 4G-Akkukamerafamilie auf den Markt gebracht, die den Energieverbrauch minimiert, ohne Kompromisse bei der Sicherheit einzugehen. Die Innovationsarbeit zur Verbesserung der Wildtiererkennung läuft auf Hochtouren und bietet so mehr Schutz für Nutzer und Wildtiere in abgelegenen Gebieten.
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In Berlin und im saarländischen Völklingen haben Tausende Stahlarbeiter und Unterstützer gegen eine weitere Zuspitzung der Krise in der deutschen Stahlindustrie demonstriert. Unter dem Motto „Stahl hat Zukunft – bei uns!“ zogen Beschäftigte vom Brandenburger Tor zum Bundeswirtschaftsministerium, parallel formierten sich im Saarland mehrere Demonstrationszüge. Nach Angaben der IG Metall nahmen in Berlin rund 1.700 Beschäftigte aus mehr als 40 Betrieben teil, die Polizei zählte dort etwa 900 Menschen. In Völklingen kamen laut Polizei 8.500 Teilnehmer zusammen.
Die Branche steht nach Einschätzung von Gewerkschaften und Politikern unter massivem Druck. Genannt werden die schwache Konjunktur, Probleme in wichtigen Kundenindustrien wie dem Automobilbau, hohe Energiepreise und Konkurrenz durch preisgünstigen Stahl, vor allem aus Asien. Zusätzlich belasten hohe US-Zölle auf Stahlimporte die exportorientierten Hersteller, die in Regionen wie Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und dem Saarland besonders stark vertreten sind. Die IG Metall fordert deshalb zusätzliche politische Unterstützung, um Arbeitsplätze und industrielle Wertschöpfung zu sichern.
Im Zentrum der Proteste steht zugleich die Frage, wie die Dekarbonisierung der Stahlproduktion finanziell und regulatorisch abgesichert werden kann. Unternehmen wie Salzgitter und Saarstahl haben bereits mit dem Umbau in Richtung „grünen“ Stahl begonnen. Neue Anlagen, die zunächst mit Erdgas und später mit Wasserstoff betrieben werden sollen, erfordern allerdings hohe Investitionen, während der Markt für klimafreundlichen Stahl noch am Anfang steht. Der Konzern ArcelorMittal hat Pläne für einen klimaneutralen Umbau seiner Werke in Bremen und Eisenhüttenstadt für 2025 gestoppt, was in der Branche als Warnsignal gilt.
Zentrale Streitfrage ist der europäische Emissionshandel. Die IG Metall und Vertreter aus dem Saarland warnen vor einer Aufweichung der Klimavorgaben, weil dies nach ihrer Einschätzung die Planungssicherheit für Unternehmen untergraben und laufende Transformationsprojekte gefährden könnte. Die saarländische Europaabgeordnete Manuela Ripa bezeichnet die Stahlindustrie als „Rückgrat“ der Region und fordert, frühe und umfangreiche Investitionen in klimafreundliche Technologien politisch zu honorieren. Ministerpräsidentin Anke Rehlinger warnte in einem Schreiben an Bundeskanzler Friedrich Merz vor einer „Rolle rückwärts“ beim Umbau der Stahlindustrie, während die EU-Kommission im Juli Vorschläge für eine Revision des Emissionshandels vorlegen will.
Die IG Metall sieht den Emissionshandel nur als „Spitze des Eisbergs“ und verweist auf die Kombination aus globalem Wettbewerbsdruck, Handelskonflikten und Transformationskosten. Der stellvertretende Gewerkschaftsvorsitzende Jürgen Kerner betonte, die Branche wolle klimaneutrale Produktion erreichen, benötige dafür aber verlässliche politische Rahmenbedingungen. Aus Sicht der Demonstranten geht es damit nicht nur um einzelne Standorte oder Betriebe, sondern um die langfristige Zukunft ganzer Industrieregionen in Deutschland.