*Neue Plattform ermöglicht Unternehmen, über Konsensprognosen hinauszugehen, während die Wettervolatilität zunimmt und ein sich verstärkender El Niño die Marktunsicherheit erhöht.*
MANCHESTER, New Hampshire, 28. April 2026 /PRNewswire/ -- Da die Wettervolatilität zunimmt und Energiemärkte sensibler auf veränderte Temperaturmuster reagieren, gab Atmospheric G2 heute die Einführung von WeatherMaker™ bekannt, einer ersten Plattform ihrer Art, mit der Händler und Meteorologen ihre firmeneigenen Wetterprognosen erstellen und einsetzen können.

Erstmals können Teilnehmer am Energiemarkt über standardisierte Konsensprognosen hinausgehen und maßgeschneiderte Wetterausblicke erstellen, die ihre eigene Marktperspektive widerspiegeln, indem sie mehrere Datenquellen mit ihrer eigenen Expertise in einem einzigen, einheitlichen Arbeitsablauf kombinieren.
Die Einführung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Meteorologen vor einem sich verstärkenden El-Niño-Muster warnen, das voraussichtlich zu größerer Variabilität sowie Unsicherheit bei globalen Wettermustern führen wird und damit den Stellenwert präziser, differenzierter Prognosen an Energie- und Rohstoffmärkten erhöht.
„Konsensprognosen waren lange Zeit ein begrenzender Faktor für Unternehmen, die ihre Markteinschätzung differenzieren wollten", sagte Rob Boucher, Produktbereichsleiter bei Atmospheric G2. „WeatherMaker gibt unseren Kunden die Möglichkeit, eigene Prognosen zu erstellen, zu verfeinern und danach zu handeln. So wird Wetter von einem gemeinsamen Input zu einem strategischen Vorteil."
Vom Konsens zum Wettbewerbsvorteil
WeatherMaker führt einen neuen Prognoseansatz ein, der die Abhängigkeit der Branche von Drittanbieter- oder gemischten Konsensmodellen infrage stellt. Statt einen einzigen allgemein akzeptierten Ausblick zu nutzen, können Anwender jetzt eine „hauseigene Wettersicht" entwickeln, die auf ihre spezifischen Regionen, ihre Risikoexposition und ihre Handelsstrategien zugeschnitten ist.
Dieser Wandel spiegelt einen breiteren Trend an den Finanzmärkten wider, wo firmeneigene Daten und differenzierte Modelle für die Wettbewerbsfähigkeit zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Prognoseabläufe neu gestalten
Bisher erforderte die Erstellung einer individuellen Prognose die Zusammenführung mehrerer Modelle, Tabellenkalkulationen und Visualisierungstools, ein häufig manueller sowie fragmentierter Prozess.
WeatherMaker ersetzt diesen Arbeitsablauf durch eine schlanke, professionelle Oberfläche, mit der Anwender Prognosen auf einer einzigen Plattform kombinieren, bearbeiten, visualisieren und veröffentlichen können. Die Ergebnisse können direkt in AG2 Trader geteilt werden, sodass Teams sich auf eine einheitliche Sicht auf Wetterrisiken abstimmen können.
„Endlich gibt es eine Möglichkeit, meinem Team zu zeigen, was ich sehe, ohne Tabellen und Diagramme zu verwenden", sagte ein Trading-Floor-Meteorologe und AG2-Kunde.
Mit dem Markt, für den Markt entwickelt
WeatherMaker spiegelt den anhaltenden Fokus von Atmospheric G2 wider, Produkte in enger Zusammenarbeit mit seinen Kunden zu entwickeln. Das Unternehmen verzeichnet eine branchenführende Kundenzufriedenheit mit einem Net Promoter Score von 86 in Nordamerika und 81 in Europa. Dies unterstreicht sein Bestreben, die Bedürfnisse des Marktes aufzunehmen und in wirkungsvolle Lösungen umzusetzen.
In AG2 Trader integriert
WeatherMaker ist vollständig in AG2 Trader integriert und ermöglicht Anwendern, firmeneigene Prognosen neben Modelldaten und AG2-Einschätzungen zu veröffentlichen. So entsteht eine zentrale Umgebung, in der Szenarien verglichen, Teams abgestimmt und schnellere, fundiertere Entscheidungen in wettergetriebenen Märkten getroffen werden können.
Verfügbarkeit
WeatherMaker ist ab sofort für AG2 Trader-Kunden verfügbar, wobei sich die Einführung auf Nordamerika und Europa konzentriert. Flexible Abonnementoptionen werden je nach geografischer Abdeckung und Nutzerbedarf angeboten; qualifizierte Organisationen können einen Testzugang erhalten.
Weitere Informationen finden Sie auf: https://atmosphericg2.com/ag2trader/weathermaker/
Atmospheric G2 bietet fortschrittliche Wetteranalysen und Prognoselösungen für Energie- und Rohstoffmärkte. Die Flaggschiff-Plattform AG2 Trader liefert branchenführende Einblicke, die Unternehmen dabei unterstützen, wetterbedingte Risiken frühzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren.
Kontakt: Cyrena Arnold, Leitung Produktmarketing bei Atmospheric G2, CA@atmosphericg2.com, +1 603-421-6922
Logo – https://mma.prnewswire.com/media/2960749/Atmospheric_G2_logo.jpg
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Die Kraftstoffpreise in Deutschland ziehen kurz vor dem Start des staatlichen Tankrabatts wieder spürbar an. Nach einer längeren Phase sinkender oder stabiler Tarife hat sich der Aufwärtstrend über das vergangene Wochenende verfestigt. Nach Daten des ADAC lag der bundesweite Tagesdurchschnitt für einen Liter Super E10 am Sonntag bei 2,099 Euro – der fünfte Anstieg in Folge. Mitte der Woche hatte der Preis noch rund 4 Cent darunter gelegen.
Diesel verteuerte sich im gleichen Zeitraum noch deutlicher. Innerhalb von vier Tagen stieg der bundesweite Tagesdurchschnitt um 6,8 Cent auf 2,195 Euro je Liter. Damit kostet E10 derzeit rund 32 Cent mehr als vor Kriegsbeginn in der Ukraine, Diesel liegt sogar 45 Cent darüber. Gleichwohl bewegen sich die aktuellen Werte noch unter den Höchstständen rund um Ostern, als die Preise für beide Sorten deutlich stärker ausschlugen.
Marktbeobachter verweisen auf den Ölpreis als wichtigen Treiber der jüngsten Entwicklung. Der internationale Rohölmarkt steht wieder stärker unter Druck, nachdem geopolitische Spannungen zugenommen haben. Insbesondere die Schiffsblockade an der strategisch wichtigen Straße von Hormus hat die Notierungen für Rohöl zuletzt nach oben getrieben und damit die Kostenbasis für Raffinerien und Mineralölgesellschaften erhöht.
Für Verbraucher und Unternehmen bedeutet der jüngste Anstieg, dass die erwartete Entlastung an der Zapfsäule durch den ab 1. Mai vorgesehenen Tankrabatt begrenzt sein könnte. Beim Diesel, für den der Staat pro Liter auf 16,7 Cent Steuern verzichten will, zeichnet sich ab, dass der Preis trotz Entlastung wohl oberhalb von 2 Euro je Liter bleiben dürfte. Angesichts der hohen Volatilität am Ölmarkt und der anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten bleibt jedoch offen, ob sich der aktuelle Aufwärtstrend fortsetzt oder die Preise in den kommenden Wochen erneut drehen.