DXC und ElevenLabs geben strategische Partnerschaft bekannt, um KI- und Sprachinnovationen für Unternehmen zu skalieren

28.07.2026

ASHBURN, Virginia, USA, 28. Juli 2026 /PRNewswire/ -- DXC Technology (NYSE: DXC), ein führender Partner für Unternehmenstechnologie und Innovation, gab heute eine strategische Partnerschaft mit ElevenLabs bekannt, einem KI-Unternehmen, das sich auf Audiomodelle und Sprachassistenten spezialisiert hat. Die Zusammenarbeit wird die KI-zentrierte Transformationsstrategie von DXC beschleunigen, indem fortschrittliche Sprach-KI-Funktionen in den internen Betriebsabläufen und Kundenlösungen des Unternehmens verankert werden. DXC gab außerdem bekannt, dass sich das Unternehmen an der jüngsten Serie-D-Finanzierungsrunde von ElevenLabs in Höhe von 500 Millionen US-Dollar beteiligt hat, bei der ElevenLabs mit rund 11 Milliarden US-Dollar bewertet wurde.

Im Rahmen dieser Partnerschaft wird DXC fortschrittliche Sprach-KI-Funktionen in seiner globalen Unternehmensumgebung implementieren, um die Produktivität der Mitarbeiter zu steigern, die Kundeninteraktion zu modernisieren und neue KI-gestützte Serviceangebote zu ermöglichen.

Ben Budde, Revenue Leader bei ElevenLabs, erklärt: „DXC ist weltweit in einigen der komplexesten Unternehmensumgebungen tätig. Durch die Partnerschaft mit DXC können wir unsere Sprach-KI-Technologie in geschäftskritische Arbeitsabläufe integrieren und damit neue Möglichkeiten für Automatisierung, Barrierefreiheit und die Art und Weise erschließen, wie Menschen mit Technologie arbeiten."

Beschleunigung der „AI Fast Track"-Strategie von DXC

Die Partnerschaft steht zudem im Einklang mit der Innovationsagenda „Fast Track" von DXC, deren Schwerpunkt auf der branchenübergreifenden Skalierung von KI-, SaaS- und plattformbasierten Lösungen der nächsten Generation liegt. Durch die Integration der Kompetenzen von ElevenLabs wird DXC seine Fähigkeit stärken, differenzierte, menschenähnliche digitale Erlebnisse in großem Maßstab bereitzustellen. Diese Fähigkeiten werden globalen Kunden in den folgenden Schlüsselbereichen zugutekommen:

  • Produktivität in Unternehmen und digitale Belegschaft

    Einsatz von KI-Sprachagenten und Copiloten zur Optimierung des Service-Desk-Betriebs sowie von Schulungen und Wissensmanagement.
  • Transformation der Customer Experience

    Integration natürlich klingender mehrsprachiger Sprachschnittstellen in Kundenserviceplattformen, um intuitivere und stärker personalisierte Interaktionen zu ermöglichen.
  • Branchenspezifische Lösungen

    Integration von Sprach-KI in die Angebote von DXC, um Prozesse zu optimieren, virtuelle Assistenten leistungsfähiger zu machen und die Servicebereitstellung zu verbessern.
  • Modernes Anwendungs- und Plattform-Engineering

    Kombination der Sprachfunktionen von ElevenLabs mit den Plattformen von DXC für Anwendungsmodernisierung und Orchestrierung, um KI-native Unternehmenslösungen zu schaffen.

„Sprache entwickelt sich zu einer zentralen Schnittstelle dafür, wie Unternehmen mit Kunden und Mitarbeitern interagieren", betont Raul Fernandez, President und CEO von DXC. „Unsere Partnerschaft mit ElevenLabs ermöglicht es DXC, die Integration von KI in alle unsere Aktivitäten schneller voranzutreiben – von den internen Abläufen bis hin zu den Lösungen, die wir für unsere Kunden bereitstellen." „Dies ist ein entscheidender Schritt, um die Entwicklung unserer KI-nativen Produkte und Lösungen zu beschleunigen."

Vertiefung der strategischen Partnerschaft durch Investitionen

Die Partnerschaft zwischen DXC und ElevenLabs baut auf einer bereits bestehenden finanziellen Beziehung auf, nachdem sich DXC an der jüngsten Finanzierungsrunde von ElevenLabs beteiligt hat. Diese Investition unterstreicht die Überzeugung von DXC vom transformativen Potenzial generativer Sprach-KI und stärkt die strategische Ausrichtung beider Unternehmen, während sie gemeinsam Innovationen für Unternehmenskunden entwickeln.

Die nächste Generation der Unternehmens-KI erschließen

Die Partnerschaft umfasst eine gemeinsame Go-to-Market-Strategie mit dem Potenzial für zahlreiche Anwendungsfälle, die sowohl die Fähigkeiten von ElevenLabs als auch die umfassende Branchenexpertise und die Kundenbeziehungen von DXC nutzen, um neue KI-native Anwendungsfälle für den globalen Kundenstamm von DXC zu erschließen. DXC wird seine Zusammenarbeit mit ElevenLabs über LabX – den KI-nativen Produktinkubator und die AI Platforms Engine von DXC – weiter ausbauen, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln und diese Fähigkeiten im Rahmen seiner umfassenderen KI-Strategie weltweit auf den Markt zu bringen. 

Informationen zu DXC Technology 

DXC Technology (NYSE: DXC) ist ein führender Technologie- und Innovationspartner für Unternehmen und stellt Software, Services und Lösungen für Unternehmen sowie Organisationen des öffentlichen Sektors weltweit bereit. Damit unterstützt das Unternehmen seine Kunden dabei, KI zu nutzen, um in einer Zeit exponentiellen Wandels schneller Ergebnisse zu erzielen. Mit umfassender Expertise in den Bereichen Managed Infrastructure Services, Application Modernization und Industry-Specific Software Solutions modernisiert, sichert und betreibt DXC einige der komplexesten Technologieumgebungen der Welt. Weitere Informationen finden Sie auf dxc.com.

Über ElevenLabs

ElevenLabs ist ein Unternehmen für KI-Forschung und KI-Implementierung, das sich auf fortschrittliche Sprachsynthese und generative Audiotechnologien spezialisiert hat und Entwicklern sowie Unternehmen ermöglicht, realistische und skalierbare Sprachlösungen zu entwickeln.

MEDIENKONTAKT: Ashley Houk-Temple, Media Relations, ashley.houktemple@dxc.com

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Medizin-Chips treiben Silicon Saxony in neue Wachstumsphase

15.06.2026

Silicon Saxony schärft sein Profil als europäischer Technologiestandort – und setzt dabei zunehmend auf hochspezialisierte Anwendungen. Mit dem Zukunftscluster SEMECO (Secure Medical Microsystems and Communications) startet in Dresden die zweite Förderphase für medizinische Halbleiter, während die sächsische Halbleiter- und Softwarebranche trotz schwacher Konjunktur weiter Beschäftigung aufbaut. Branchenangaben zufolge ist die Zahl der Jobs in diesem Ökosystem binnen eines Jahres um 1.500 auf rund 82.500 zum Stichtag 30. September 2025 gestiegen, ein Plus von knapp zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

SEMECO entwickelt medizinische Halbleiter als Schlüsseltechnologie für sichere, vernetzte und intelligente Medizintechnik. Für die kommenden drei Jahre erhält der Cluster im Rahmen der Clusters4Future-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bis zu 15 Millionen Euro Fördermittel. Der Freistaat Sachsen begleitet das Bündnis seit Beginn und unterstützt zusätzliche regionale Forschungs- und Entwicklungsprojekte über die EFRE-Technologieförderung 2021 bis 2027. Seine aktuellen Entwicklungen präsentiert SEMECO auf den Silicon Saxony Days, die vom 15. bis 17. Juni 2026 in Dresden stattfinden sollen.

In der zweiten Förderphase richtet SEMECO den Fokus stärker auf standardisierbare medizinische Halbleiterplattformen und deren Transfer in industrielle und klinische Anwendungen. Die spezialisierten Mikrosysteme bündeln Sensorik, Datenverarbeitung, sichere Kommunikation und KI-gestützte Funktionen, zugeschnitten auf Anforderungen der Medizintechnik. Auf Basis eines modularen Plattformansatzes entstehen kombinierbare Halbleiter-, Elektronik- und Softwarekomponenten, die sich sicher integrieren und schrittweise weiterentwickeln lassen. KI-gestützte Methoden sollen zudem Zertifizierung und Zulassung unterstützen und damit den Technologietransfer in die medizinische Praxis beschleunigen – von tragbaren Ultraschallgeräten und intelligenten Vitaldatensensoren bis zu Kommunikationsimplantaten für Menschen mit eingeschränktem Hör- und Sprachvermögen.

Parallel dazu sieht der Branchenverband Silicon Saxony den gesamten Standort vor einer neuen Wachstumsphase. Das jüngste Beschäftigungsplus verteilt sich nach Verbandsangaben nahezu gleichmäßig auf Halbleiterindustrie und Softwarebranche. Die Investitionen der vergangenen Jahre entfalteten zunehmend Wirkung, sagte Frank Schönefeld, Vorsitzender des Präsidiums von Silicon Saxony. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlich schwachen Lage unterstreiche die Entwicklung die langfristige Attraktivität des Standorts. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von großen Fabrikprojekten bis zu mittelständischen Zulieferern für Reinraum- und Fabrikinfrastruktur, Spezialgase, Chemikalienversorgung und Messtechnik – rechnet der Cluster mit zusätzlichen Impulsen durch Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und technologische Souveränität. Die Prognose von mehr als 100.000 Beschäftigten bis zum Ende des Jahrzehnts bleibt aus Sicht des Verbands unverändert bestehen.