DODGEN Reports POE Devolatilization Milestones Across Three Industrial Projects in China

29.10.2026

SHANGHAI, Oct. 29, 2026 /PRNewswire/ -- DODGEN supplied devolatilization technology to three Chinese polyolefin elastomer (POE) projects in 2026: two successfully started up at CNPC Daqing Petrochemical and Xingchuan New Materials, while Shaanxi Yuneng signed a supply contract with DODGEN. The projects highlight the role of devolatilization in plant start-up, product consistency and operating performance.

Three Projects, Three Distinct Milestones

CNPC Daqing Petrochemical's 30,000-tonne-per-year industrial demonstration plant completed its full process flow on September 23 and produced on-specification product on September 26, marking a successful first-attempt start-up. DODGEN engineered and supplied proprietary core equipment for the plant's devolatilization section.

Xingchuan New Materials' 10,000-tonne-scale hyperbranched POE (H-POE) plant produced its first on-specification products on September 12, also achieving a successful first-attempt start-up, according to the company's official announcement. DODGEN supplied the complete process solution for the plant's polymer devolatilization unit, based on its DSXL devolatilization platform.

On May 21, DODGEN signed an agreement with Shaanxi Yuneng Energy and Chemical New Materials Co., Ltd., a wholly owned subsidiary of Yulin Energy Group, to supply the devolatilizer system for a planned 100,000-tonne-per-year POE unit. The system is designed to remove heptane solvent, ethylene and other volatile impurities from the product. The POE unit forms part of Phase I of the customer's epoxy-resin integration project in the Shenmu High-Tech Industrial Development Zone. This remains a contract milestone; subsequent operating progress will be reported separately.

Why Devolatilization Matters

After solution polymerization, polymer solutions or melts still contain solvents, unreacted monomers and other volatile components. Removing these components to product-specific residual limits requires management of high viscosity, heat-transfer limitations, narrow temperature windows and continuous operation. Devolatilization directly affects residual levels, molecular-structure preservation, pelletizing stability, batch consistency and energy consumption.

DODGEN's DSXL platform combines high-efficiency heat transfer for viscous fluids, static mixing, uniform melt distribution, and single- or multi-stage flash and vacuum devolatilization. Key evaluation factors include feed rheology; product-specific residual limits and test methods; capacity, operating flexibility and downstream constraints; and the system boundary covering vacuum, condensation, solvent recovery, melt discharge and pelletizing.

About DODGEN

Headquartered in Shanghai, DODGEN specializes in process intensification and separation. Its engineering team brings more than 20 years of experience in reaction and separation engineering. Its technologies serve new-energy materials, biodegradable plastics, bio-based chemicals and fine chemicals. Visit https://dgchemtech.com/devolatilization-technology.html.

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AfD-Ausschussvorsitze im Fokus: CDU in der Zwickmühle zwischen Abgrenzung und Einbindung

08.10.2026

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.

Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.

Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.

Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.

In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.