DMEGC Solar zeigt neue PV-Innovationen auf europäischen Messen

16.03.2026

JINHUA, China, 16. März 2026 /PRNewswire/ -- Auf den kürzlich stattgefundenen Messen ENEX 2026 in Polen, KEY Energy in Italien und Solar Solutions Amsterdam zeigte DMEGC Solar sein neuestes Produktportfolio, das Anwendungen für Privathaushalte, Gewerbe und Industrie (C&I), Energieversorger und Agri-PV abdeckt, und unterstrich damit sein Engagement, hocheffiziente, zuverlässige und ästhetisch ansprechende Lösungen zu liefern, die auf die sich entwickelnden Anforderungen des europäischen Marktes zugeschnitten sind.

DMEGC Solar Displays New PV Innovations Across European Exhibitions

Ästhetische Kraft für Dächer: Das G12RT-G48HBB Modul in Schwarz

Das G12RT-G48HBB, ein vollschwarzes, monofaciales Doppelglasmodul des Typs N, sticht im Segment der Wohn- und kleinen Geschäftsgebäude hervor. Er verfügt über eine beachtliche maximale Ausgangsleistung von bis zu 475 W und einen Wirkungsgrad von 23,8 %, wobei seine Hauptleistungsklasse im ersten Quartal 2026 bei 465 W liegen wird. Diese Leistungssteigerung ist größtenteils auf die innovative Verkapselungstechnologie zurückzuführen, bei der schwarzes EVA auf der Rückseite verwendet wird, um eine zusätzliche interne Reflexion zu erzeugen, die die Leistung um +1 % erhöht.

Das Modul wurde mit Blick auf Ästhetik und Langlebigkeit entwickelt und nutzt die Advanced Black Technology von DMEGC, um eine konsistente, tiefschwarze Oberfläche zu gewährleisten, die sich nahtlos in die moderne Architektur einfügt. Die robuste 2x2 mm starke Doppelglas-Konstruktion bietet eine außergewöhnliche mechanische Festigkeit und hält Belastungen von bis zu 5400 Pa an der Vorderseite und 2400 Pa an der Rückseite stand, was sie ideal für Regionen macht, die Schnee und Wind ausgesetzt sind.

High-Power Utility Lösung: Das INFINITY RT 3.0 650W-Modul

Für Utility-Scale-Projekte stellte DMEGC Solar das INFINITY RT 3.0 (G12RT-B66HSW) vor, ein Hochleistungsmodul mit einer Leistung von 650 W und einem Wirkungsgrad von 24,1 % in Massenproduktion. Sie basiert auf der N-Typ-Plattform mit High-Density-Verkapselungstechnologie und bietet erhebliche Vorteile gegenüber konkurrierenden Technologien.

Das Modul zeichnet sich durch einen hohen Bifacialitätsfaktor aus, der 5 % höher ist als bei herkömmlichen N-Typ-Modulen und 10 % höher als bei BC-Modulen. Ihre überlegene Leistung bei schwachem Licht trägt zu einer um 0,74 % höheren Energieausbeute bei, was zu einer um 1,71 % höheren Stromerzeugung pro Kilowatt im Vergleich zu BC-Produkten führt. Dies führt zu niedrigeren Stromgestehungskosten (LCOE), die im Vergleich zu BC-Modulen gleicher Größe um etwa 0,6 bis 1 % sinken. Eine ultra-versiegelte Klebestruktur erhöht die Widerstandsfähigkeit in Umgebungen mit hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit und gewährleistet eine 30-jährige Garantie auf die Leistungsfähigkeit.

Installateurfreundliche Innovation: Der kompakte M10T-B32HBT

Als Antwort auf die Herausforderungen komplexer Hausinstallationen zeigte DMEGC Solar das M10T-B32HBT, ein kompaktes Doppelglasmodul, das speziell für eine einfache Handhabung entwickelt wurde. Mit Abmessungen von 1542 x 766 x 30 mm und einem geringen Gewicht von nur 15,3 kg reduziert es die physischen Anforderungen an die Installateure im Vergleich zu herkömmlichen 22-25 kg schweren Modulen erheblich.

Trotz seiner geringeren Größe geht das Modul keine Kompromisse bei der Leistung oder Haltbarkeit ein. Es ermöglicht eine optimale Dachflächennutzung und erhöht die PV-Dachfläche um bis zu +2 kW im Vergleich zu typischen 54-Zellen-Modulen.

Vielseitigkeit und Zertifizierung: Die Gewächshaus-Serie

DMEGC Solar stellte auch seine Module der Greenhouse-Serie vor, die derzeit neun verschiedene Spezifikationen umfasst. Diese Module decken verschiedene Größen und Transparenzstufen ab und eignen sich daher für verschiedene Agri-PV-Anwendungen wie Gewächshäuser, Weinberge und Weiden sowie Carports, Pergolen und andere Installationen mit Überkopfanforderungen.

DMEGC Solar hat die angesehene DIBt-Zertifizierung für Überkopfanwendungen erhalten, die die Einhaltung der höchsten Sicherheits- und Qualitätsstandards für den Einsatz im Bauwesen bestätigt. Dies unterstreicht die Fähigkeit von DMEGC Solar, auf die Bedürfnisse der Branche einzugehen und zukunftsweisende, zertifizierte Lösungen für den wachsenden Markt in der DACH-Region, den Benelux-Staaten und Frankreich anzubieten.

Mit 46 Jahren Branchenerfahrung und kumulierten weltweiten Lieferungen von mehr als 60 GW festigt DMEGC Solar seine Position als Innovator und verantwortungsvoller Akteur in der globalen Solarindustrie. In der BloombergNEF-Liste der globalen Tier-1-PV-Modulhersteller für das erste Quartal 2026 sicherte sich DMEGC Solar zum achten Mal in Folge einen Platz und bestätigte damit seinen globalen Markeneinfluss und seine Fähigkeiten zur Projektfinanzierung.

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Hohe Kosten, schwacher Konsum: Warum die Zahl der Firmeninsolvenzen weiter klettert

16.03.2026


Die wirtschaftliche Lage für Unternehmen in Deutschland hat sich 2025 spürbar eingetrübt. Nach einer aktuellen Analyse des Wirtschaftsinformationsdienstes CRIF ist die Zahl der Firmeninsolvenzen auf rund 24.000 Fälle gestiegen und liegt damit so hoch wie seit 2014 nicht mehr. Gegenüber 2024, als 21.964 Unternehmensinsolvenzen registriert wurden, entspricht das einem Plus von 9,6 Prozent. Parallel dazu stuft CRIF inzwischen mehr als zehn Prozent der deutschen Firmen als insolvenzgefährdet ein.

Als wesentliche Treiber des Anstiegs nennt CRIF-Geschäftsführer Frank Schlein ein ganzes Bündel an Belastungsfaktoren. Viele Betriebe kämpften demnach mit hohen Energie- und Produktionskosten, zusätzlicher Bürokratie sowie anhaltenden Störungen in Lieferketten und Absatzmärkten. Auf der Nachfrageseite blieb die Konsumlaune verhalten, da gestiegene Lebenshaltungskosten das frei verfügbare Einkommen der privaten Haushalte schmälerten. Besonders kleinere Unternehmen und mittelständische Strukturen geraten laut Schlein dadurch unter wachsenden finanziellen Druck, der sich nun in der steigenden Zahl an Insolvenzen materialisiert.

Die geopolitische Lage verstärkt die Unsicherheit. Der Irankrieg hat laut der CRIF-Analyse zu deutlichen Preissteigerungen bei Öl und Gas geführt und damit die Aussichten für Inflation und Wachstum erneut eingetrübt – in Deutschland wie auch international. Viele der positiven Signale, die es in den vergangenen Monaten etwa bei der Unternehmensstimmung gegeben habe, würden durch die höheren Energie- und Beschaffungskosten teilweise überlagert. Zwar habe sich die lange Zeit zurückhaltende Stimmung in den Betrieben zuletzt etwas aufgehellt, doch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung bleibe fragil.

CRIF rechnet damit, dass sich der Aufwärtstrend bei den Firmenpleiten im Jahr 2026 fortsetzen wird. Der Ausblick ist geprägt von der Kombination aus anhaltend hohen Kosten, geopolitischen Risiken und nur zögerlich anziehender Nachfrage. Für Unternehmen erschwert das die langfristige Planung und dämpft Investitionsbereitschaft. Besonders dort, wo finanzielle Puffer bereits aufgezehrt sind, steigt damit die Wahrscheinlichkeit weiterer Insolvenzen – trotz einzelner Lichtblicke in einzelnen Branchen und Regionen.