KYOTO, Japan, 16. März 2026 /PRNewswire/ -- ROHM Co., Ltd. hat mit dem Online-Verkauf neuer SiC-Module begonnen: TRCDRIVE-Paket (TM), HSDIP20 und DOT-247. Angesichts wachsender Bedenken hinsichtlich der Verknappung der globalen Stromversorgung und der Notwendigkeit von Energieeinsparungen fördern diese Produkte den Einsatz hocheffizienter Stromumwandlung mit SiC in einem breiteren Anwendungsspektrum. Diese Produkte sind bei Händlern wie DigiKey erhältlich.
Einzelheiten: https://www.digikey.com/en/product-highlight/r/rohm-semi/trcdrive-pack-in-dot247-hsdip20
TRCDRIVE-Paket (TM)
Das TRCDRIVE-Paket (TM) ist ein 2-in-1-SiC-Modul, das mit Traktionswechselrichtern für xEV (Elektrofahrzeuge) bis zu 300 kW kompatibel ist. Es enthält SiC-MOSFETs der 4. Generation von ROHM mit niedrigem Einschaltwiderstand, wodurch die Leistungsdichte um das 1,5-fache höher ist als bei herkömmlichen SiC-Modulen und gleichzeitig zur Miniaturisierung von Wechselrichtern für xEVs beiträgt. Darüber hinaus ermöglicht sein einzigartiges Anschlusslayout den Anschluss durch Aufstecken der Gate-Treiberplatine von oben, was die Installationszeit verkürzt.
Informationen zum TRCDRIVE-Paket (TM): https://kyodonewsprwire.jp/attach/202603055107-O1-NTn4X99y.pdf
HSDIP20
Das HSDIP20 ist ein SiC-Modul in 4-in-1- und 6-in-1-Konfigurationen, das sich ideal für xEV-Bordladegeräte, EV-Ladestationen, Server-Netzteile und AC-Servos eignet. Die Produktpalette umfasst sechs 750-V- und sieben 1200-V-Modelle. Alle für die Leistungsumwandlung in verschiedenen Hochleistungsanwendungen erforderlichen Grundschaltungen sind in einem kompakten Modulpaket integriert, was den Konstruktionsaufwand reduziert und eine Miniaturisierung der Schaltungen ermöglicht.
Informationen zum HSDIP20: https://kyodonewsprwire.jp/attach/202603055107-O2-9TKRZTQS.pdf
DOT-247
Das DOT-247 ist ein 2-in-1-SiC-Modul, das sich ideal für industrielle Anwendungen wie PV-Wechselrichter und USV-Systeme eignet. Das Modul behält die Vielseitigkeit des weit verbreiteten „TO-247"-Gehäuses bei und erreicht gleichzeitig eine hohe Leistungsdichte. Es unterstützt verschiedene Schaltungskonfigurationen durch zwei Topologien: Halbbrücke und Common-Source. Durch den Einsatz in Stromumwandlungsschaltungen, die mehrere diskrete Komponenten enthalten, reduziert es die Anzahl der Komponenten und die Montagefläche, was die Miniaturisierung fördert und den Konstruktionsaufwand verringert.
Informationen zu DOT-247: https://kyodonewsprwire.jp/attach/202603055107-O3-oiQk3Y3J.pdf
Pressemitteilung: https://www.rohm.com/news-detail?news-title=2026-03-12_news_sic-power-module&defaultGroupId=false
Informationen zur Marke EcoSiC (TM): https://kyodonewsprwire.jp/attach/202603055107-O4-03mc4362.pdf
Informationen zu ROHM: https://kyodonewsprwire.jp/attach/202603055107-O5-6EX30Js5.pdf
Offizielle Website: https://www.rohm.com/
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Für viele Haushalte in Deutschland bleibt der Umstieg auf Glasfaser vor allem eine Kostenfrage. Knapp zwei Drittel der DSL- und Kabelkundinnen und -kunden (65 Prozent) würden nach einer Innofact-Umfrage im Auftrag des Vergleichsportals Verivox nur dann auf die neue Technologie wechseln, wenn der Tarif günstig ist oder ein besonders gutes Angebot vorliegt. Erst mit einigem Abstand folgen technische Argumente: Höhere Geschwindigkeiten und eine stabilere Verbindung gelten jeweils für 52 Prozent der Befragten als Wechselanreiz.
Andere Faktoren spielen dagegen eine deutlich geringere Rolle. Nur gut ein Viertel (26 Prozent) misst dem Vertrauen in einen bekannten Anbieter entscheidende Bedeutung bei. Die mögliche Wertsteigerung einer Immobilie durch einen Glasfaseranschluss rangiert noch weiter hinten: Lediglich 16 Prozent sehen darin ein wichtiges Argument. Damit bestätigt die Erhebung, dass der Glasfaser-Ausbau im Massenmarkt weniger über Image oder langfristige Standortvorteile, sondern primär über die Preispolitik der Anbieter entschieden wird.
Auch der Blick auf bereits umgestiegene Haushalte unterstreicht diese Tendenz. In gut der Hälfte der Fälle (52 Prozent) erfolgte der Wechsel zur Glasfaser, weil ein attraktives Angebot oder eine günstige Gelegenheit vorlag. Nur knapp ein Drittel (31 Prozent) nennt als Hauptmotiv die generellen technischen Vorteile wie höhere Verbindungsstabilität oder Geschwindigkeit. Für Versorger bedeutet das: Selbst dort, wo Glasfaser verfügbar ist, reicht das Leistungsversprechen allein nicht, um Bestandskunden von DSL oder Kabel loszueisen.
Verbraucherschützer verweisen zudem auf rechtliche und praktische Fallstricke beim Wechsel. Die Stiftung Warentest rät, sich nicht von Haustürvertretern unter Druck setzen zu lassen, die ein baldiges Ende des Kupfernetzes suggerieren. Ein endgültiges Aus für DSL vor 2035 sei nicht zu erwarten, bestehende Netze würden erst dann abgeschaltet, wenn Glasfaser nahezu flächendeckend verfügbar ist und Wettbewerb in den neuen Netzen besteht. Relevanz hat zudem ein Urteil des Bundesgerichtshofs vom 8. Januar (Az. III ZR 8/25): Demnach beginnt die Vertragslaufzeit für einen Glasfaseranschluss bereits mit dem Vertragsschluss – in der Regel mit Eingang der Auftragsbestätigung – und nicht erst mit der technischen Bereitstellung des Anschlusses. Für Kundinnen und Kunden erhöht das den Druck, Angebote sorgfältig zu prüfen, bevor sie den Schritt in die Glasfaserwelt wagen.