Die Link Engineering Company (LINK) erhält die VCA-Zulassung für Typgenehmigungsprüfungen der Bremsemissionen nach Euro 7

23.07.2026

LIMBURG, Deutschland, 23. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Die Link Engineering Company (LINK) gab bekannt, dass ihr Labor in Limburg, Deutschland, von der britischen Vehicle Certification Agency (VCA) dazu autorisiert wurde, begleitete Bremsemissionsprüfungen im Rahmen von Fahrzeugtypgenehmigungsverfahren durchzuführen.

Link Engineering Company

Diese Zulassung ermöglicht es LINK, Hersteller bei der Erfüllung der Euro-7-Vorschriften zu unterstützen und gleichzeitig seine Prüfkapazitäten im Bereich der Bremsemissionen auszubauen. Aufbauend auf seiner Akkreditierung nach ISO/IEC 17025 gehörte LINK zu den ersten Organisationen, die von der DAkkS (Deutsche Akkreditierungsstelle) eine Akkreditierung für die Prüfung von Bremsemissionen erhielten.

Da die Euro-7-Vorschriften erstmals Grenzwerte für Partikelemissionen aus Bremsen einführen, benötigen Fahrzeug- und Bremsenhersteller spezialisierte Einrichtungen, technisches Fachwissen und akkreditierte Prüfkapazitäten, um die Zertifizierung zu erreichen. Weltweit verfügt nur eine begrenzte Anzahl von Organisationen über die Ausrüstung, das Fachwissen und die anerkannten Akkreditierungen, die zur Unterstützung dieser Programme erforderlich sind.

Durch die Erweiterung um beglaubigte Typgenehmigungsprüfungen positioniert sich LINK als umfassender Partner für die globale Automobil- und Bremsenindustrie und bietet seinen Kunden eine End-to-End-Lösung von der Entwicklungsprüfung bis zur behördlichen Zertifizierung.

„Die Erlangung der VCA-Zulassung ist ein wichtiger Meilenstein, der die führende Rolle von LINK bei der Prüfung von Bremsemissionen unterstreicht", sagte Marco Zessinger, Managing Director der Link Engineering Company GmbH. „Die Hersteller sehen sich im Rahmen der Euro-7-Norm mit neuen regulatorischen Anforderungen konfrontiert und benötigen Prüfpartner, die sowohl über technisches Fachwissen als auch über eine anerkannte Akkreditierung verfügen. Unser Labor in Limburg kann nun beglaubigte Typgenehmigungsprüfungen durchführen und bietet Kunden damit einen optimierten Weg zur Zertifizierung, während gleichzeitig die Position von LINK als vertrauenswürdiger Partner der Branche weiter gestärkt wird."

Informationen zu LINK

Die Link Group, Inc. (LINK), Muttergesellschaft der Link Engineering Company, von Link Industries und von Tescor, besteht aus Unternehmen, die maßgeschneiderte Lösungen anbieten und deren Schwerpunkt darauf liegt, jedem ihrer Kunden einen hohen Mehrwert zu bieten. Das Angebot umfasst die Entwicklung und Herstellung maßgeschneiderter, hochpräziser Anlagen für Test, Forschung, Simulation, Qualitätskontrolle und thermische Lösungen; umfassende Testdienstleistungen; sowie – im Falle von Link Industries – maßgeschneiderte, hochpräzise Schneidwerkzeuge. Der Hauptsitz von LINK befindet sich in Plymouth, Michigan (USA), mit Produktions- und Konstruktionsstätten, Labor- und Fahrzeugtestbetrieben sowie Support-Teams auf der ganzen Welt.

Das im Jahr 1935 gegründete Unternehmen LINK ist stolz darauf, ein Familienunternehmen zu sein, das derzeit von der zweiten und dritten Generation der Familie Link geführt wird. Da viele unserer Mitarbeiter bereits seit einer Generation oder länger bei LINK tätig sind, verfügt das LINK-Team über einen reichen Wissensschatz und bietet jahrzehntelange praktische Erfahrung, Kreativität und Sorgfalt, um unseren weltweiten Kundenstamm mit hochtechnischen Lösungen zu unterstützen.

KONTAKT: Weitere Informationen zu den Möglichkeiten von LINK im Bereich der Bremsemissionsprüfung erhalten Sie unter: Link Engineering Company GmbH, Am Fleckenberg 10, 65549 Limburg / Deutschland, Medienkontakt: Marco Zessinger, Managing Director, Link Engineering Company GmbH, m.zessinger@linkeng.com; Ansprechpartner im Vertrieb: Eugen Bichert, Sales Manager Testing Services, e.bichert@linkeng.com

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Nach BAG-Urteil: Bremen startet Vorreiterprojekt zur Zeiterfassung an Schulen

15.06.2026

Im Land Bremen beginnt nach den Sommerferien ein Pilotprojekt, das den Arbeitsalltag von Lehrkräften grundlegend verändern könnte. An neun ausgewählten Schulen erfassen die Lehrerinnen und Lehrer künftig ihre gesamte Arbeitszeit digital – weit über die bisher dokumentierten Unterrichtsstunden hinaus. Bildungsenator Mark Rackles (SPD) spricht von einem Schritt, der Schule "perspektivisch" verändern werde. Erste Auswertungen des Testlaufs werden für Ende 2027 oder Anfang 2028 erwartet.

Hintergrund ist die gewachsene Bandbreite an Aufgaben, die im bisherigen System kaum abgebildet wird. Neben Unterricht kommen Elternarbeit, Team- und Gremienarbeit, Konferenzen, Schulentwicklungsprojekte sowie Fahrten hinzu. Lehrkräfte berichten zudem von regelmäßigem Arbeiten am Abend oder am Wochenende, etwa für Vorbereitung, Korrekturen oder digitale Kommunikation mit Eltern und Schülerinnen und Schülern. Nach Ansicht des Senats soll diese Belastung künftig sichtbar und systematisch erfasst werden.

Technisch setzt Bremen auf ein digitales Tool, auf das Lehrkräfte per Smartphone oder Rechner zugreifen können. Sie tragen Datum, Uhrzeit und Art der Tätigkeit ein – zur Auswahl stehen Kategorien wie "Unterricht", "Coaching" oder "Austausch"; auch Abwesenheiten durch Krankheit oder Urlaub werden eingepflegt. Das Projekt ist auf ein gesamtes Schuljahr angelegt. In einer Einführungsphase lernen Lehrkräfte die Anwendung kennen, anschließend analysieren Projektgruppen erste Ergebnisse und suchen insbesondere mit stark belasteten Lehrkräften das Gespräch, um gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.

Politisch und arbeitsrechtlich geht es um mehr als ein Softwareprojekt. Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2022 müssen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – und damit auch Lehrkräfte – ihre Arbeitszeit erfassen. Der Bremer Testlauf soll daher grundsätzliche Fragen klären: In welchem Umfang ist Wochenendarbeit zulässig? Wie wird eine Klassenfahrt bewertet? Wie lassen sich Teilzeitmodelle, Datenschutz und Gestaltungsspielräume bei der Arbeitszeit unter einen Hut bringen? Rackles betont, das Vorhaben sei nicht nur für Bremen gedacht, sondern solle Erkenntnisse für alle Bundesländer liefern.