KOPENHAGEN, Dänemark, 24. April 2026 /PRNewswire/ -- Die HIMSS European Health Conference & Exhibition 2026 bringt vom 19. bis 21. Mai 2026 in Kopenhagen, Dänemark, führende Persönlichkeiten aus den Bereichen digitale Gesundheit und Pflege zusammen. Als eine der führenden Veranstaltungen für Innovationen im Gesundheitswesen rückt die Konferenz hochkarätige Referenten und wegweisende Diskussionen in den Mittelpunkt, die sich mit den drängendsten Herausforderungen und Chancen im gesamten Gesundheitsökosystem befassen.

Die Anmeldung für die HIMSS26 Europe ist jetzt möglich. Dort können die Teilnehmer die neuesten Trends, Lösungen und Strategien erkunden, die die Zukunft von Gesundheit und Technologie prägen. Die Konferenz wird eine hochkarätige Riege globaler Experten versammeln, die Einblicke in Schlüsselbereiche wie künstliche Intelligenz, digitale Transformation, Innovationen im Personalwesen und Frauengesundheit bieten.
Zu den Referenten gehören Karen Hao, preisgekrönte KI-Reporterin und Bestsellerautorin der New York Times; Rowland Illing, Global Chief Medical Officer und Director of Healthcare and Life Sciences bei AWS; Jessica Morley, Forscherin für künstliche Intelligenz an der Yale University; sowie Maaike Steinebach, Gründerin und CEO von Femtech Future Limited und Mitbegründerin des Women's Health Innovation Council. Auf dem Programm steht zudem eine Podiumsdiskussion mit führenden Führungskräften aus der Technologiebranche, bei der Stimmen aus der gesamten Branche zusammenkommen, um die Zukunft des Gesundheitswesens, der Innovation und der sich wandelnden Arbeitswelt zu erörtern.
HIMSS (die Healthcare Information and Management Systems Society) bringt im Rahmen der Jahreskonferenz ihre einzigartige, datengestützte Perspektive ein und verbindet Politik, Praxis und Innovation. Die Teilnehmer profitieren vom Zugang zu evidenzbasierten Erkenntnissen, Fallstudien aus der Praxis und einem kooperativen Umfeld, das fundierte Entscheidungsfindung unterstützt und die digitale Transformation im Gesundheitswesen regionenübergreifend beschleunigt.
Pressevertreter, potenzielle Medienpartner und Podcaster, die an einer Teilnahme an der HIMSS26 Europe interessiert sind, werden gebeten, einen Berichterstattungsplan per E-Mail an das HIMSS Strategic Communications Team unter press@himss.org zu senden.
Informationen zu HIMSS
Die HIMSS (die Healthcare Information and Management Systems Society) ist eine missionsorientierte, unabhängige Vereinigung, ein weltweit führender Vordenker und ein Berater, der sich der Schaffung einer informierten und handlungsfähigen Gemeinschaft aus Anbietern, Innovatoren und Einzelpersonen verschrieben hat. Die HIMSS zeichnet sich dadurch aus, dass sie strategische und visionäre Ideen mit der praktischen Umsetzung verbindet und so Gesundheitssysteme und Regierungen weltweit dabei unterstützt, messbare Ergebnisse für die Zukunft des Gesundheitswesens und der Pflege zu erzielen.
HIMSS Medienkontakt:
Morgan Searles
msearles@himss.org
+1.312.915.9540

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Der Trinkgetränkehersteller Capri-Sun verschärft seine Auseinandersetzung mit der Europäischen Union um den Einsatz von Plastikstrohhalmen – obwohl eine aufwendig beworbene Online-Petition klar hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Statt der anvisierten einen Million Unterschriften kamen innerhalb von rund eineinhalb Jahren auf der Plattform Change.org weniger als 169.000 zustande. Das Unternehmen bewirbt die Petition nach eigenen Angaben inzwischen nicht mehr aktiv, hält an dem Ziel einer Rückkehr zum Plastiktrinkhalm aber fest.
Ausgelöst wurde der Konflikt durch das seit 2021 geltende EU-Verbot für Einwegplastikprodukte wie Trinkhalme. Capri-Sun musste daraufhin seine klassischen Trinkbeutel auf Papierstrohhalme umstellen, die in Plastik verpackt an den Beuteln befestigt werden. Seitdem reißen die Beschwerden von Kundinnen und Kunden nach Unternehmensangaben nicht ab: Die Papierhalme ließen sich schlechter in die Folie stechen, würden beim Trinken weich und sorgten für einen wahrnehmbaren Papiergeschmack. Capri-Sun hat das Design der Papierhalme zwar mehrfach überarbeitet, sieht die Probleme damit aber offenbar nicht gelöst.
Strategisch setzt der Hersteller nun auf einen technischen Ansatz: Capri-Sun strebt an, künftig sowohl Trinkbeutel als auch Strohhalm aus demselben Kunststoff, Polypropylen, zu fertigen. Das Unternehmen argumentiert, ein einstoffliches System verbessere die Recyclingfähigkeit, weil Beutel und Röhrchen gemeinsam dem gleichen Stoffkreislauf zugeführt werden könnten. Man befinde sich dazu in einem „konstruktiven Austausch“ mit der EU-Kommission, wie Capri-Sun betont. Die Brüsseler Behörde bestätigt Gespräche und verweist darauf, dass das Einwegplastikverbot bis kommendes Jahr überprüft werde. Parallel arbeitet die EU an einer neuen Verpackungsverordnung mit stärkeren Vorgaben zur Recyclingfähigkeit.
Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen reagieren kritisch auf die Vorstöße des Unternehmens und verweisen auf die massive Umweltverschmutzung durch Einwegplastik, die ursprüngliche Grundlage des EU-Verbots. Die Deutsche Umwelthilfe warnt unter anderem vor Mikroplastik in Nahrungsketten. Capri-Sun wiederum sieht sich im Spannungsfeld zwischen regulatorischen Vorgaben, Umweltbedenken und Kundenerwartungen – und versucht, das Verbot nicht grundsätzlich infrage zu stellen, sondern über das Recyclingargument eine Ausnahme oder Anpassung der Regeln zu erreichen. Ob der Polypropylen-Ansatz Brüssel überzeugt, dürfte sich im Zuge der laufenden Überprüfung des Einwegplastikrahmens entscheiden.