Die CMEF 2026 geht in Shanghai zu Ende: eine globale Bühne für medizinische Durchbrüche und Zukunftstrends

30.04.2026

SHANGHAI, 30. April 2026 /PRNewswire/ -- Die 93. China International Medical Equipment Fair (CMEF) wurde zusammen mit den begleitenden Branchenveranstaltungen am 12. April im National Exhibition and Convention Center (Shanghai) nach vier Tagen mit Ausstellungen und Austausch erfolgreich abgeschlossen. Unter dem Motto „Innovation Fusion, Boundless Evolution" versammelte die CMEF 2026 über 300.000 Teilnehmer aus mehr als 150 Ländern und Regionen. Unternehmen aus über 20 Ländern und Regionen, darunter die Vereinigten Staaten, Deutschland, Japan, Südkorea, Russland und Malaysia, stellten vor Ort neue Produkte vor.

Als führende internationale Plattform für die Medizin- und Gesundheitsbranche präsentierte die CMEF 2026 die neuesten Fortschritte in der weltweiten Medizintechnik und den damit verbundenen Industrieketten, wobei Tausende von bahnbrechenden medizinischen Innovationen vorgestellt wurden. Sie fördert effektiv die effiziente Konnektivität und Zusammenarbeit in der vor- und nachgelagerten Industriekette und beschleunigt gleichzeitig die Integration innovativer Technologien mit realen Anwendungen, was die Umwandlung bahnbrechender Forschungs- und Entwicklungsergebnisse in kommerzielle Lösungen erleichtert und die Rolle der Messe bei der Förderung einer qualitativ hochwertigen Entwicklung in der Gesundheitsbranche verstärkt.

Der CMEF MEDCONGRESS der CMEF 2026 bot über 100 Premium-Foren in vier Säulen: Technologie und Innovation, Klinik und Anwendung, Politik und Regulierung sowie Industrie und Handel. Die Sitzungen konzentrierten sich auf wichtige Themen wie KI im Gesundheitswesen, Gehirn-Computer-Schnittstellen, die silberne Wirtschaft und regulatorische Angelegenheiten. Tausende von Branchenführern, Krankenhausdirektoren, Akademikern und Führungskräften versammelten sich, um die Integration von Industrie, Wissenschaft und Forschung voranzutreiben und Innovationen im Medizin- und Gesundheitssektor zu fördern.

Auf der Messe fanden 19 WeTalk Stage-Sitzungen statt, die sich auf wichtige Überseemärkte wie Russland, Brasilien und ASEAN konzentrierten und Themen wie globale Produkteinführungen, Ländertage, Auslegungen von Rechtsvorschriften und Export-Bootcamps behandelten. Fast 10 WeTour-Führungen begrüßten Besucher aus Konsulaten, Krankenhäusern und Händlern aus Schweden, Finnland, Italien und anderen Ländern.

Gleichzeitig wurden das 3. GHWP-Symposium für innovative Medizinprodukte und das ASEAN-Sonderforum erfolgreich abgehalten, die sich mit dem globalen Marktzugang und den Möglichkeiten Südostasiens befassten, um Medizinprodukteunternehmen bei ihrer Expansion ins Ausland und ihrer industriellen Modernisierung zu unterstützen.

Die diesjährige Ausstellung zeigte ein breites Spektrum an neuen Produkten, Technologien und Anwendungsszenarien für die gesamte Kette der Medizin- und Gesundheitsindustrie. Die „Future Tech Arena" brachte führende globale und nationale Innovatoren zusammen, um mehrere neuartige Produkte und bahnbrechende Technologien vorzustellen, darunter ultrahochauflösende Großraum-CT-Scanner, chirurgische Roboter und die weltweit erste invasive Gehirn-Computer-Schnittstelle. Zusammengenommen unterstreichen diese Fortschritte die starke Dynamik der technologischen Integration und hochwertigen Entwicklung, die den Gesundheitssektor vorantreibt.

Mit dem erfolgreichen Abschluss der diesjährigen Veranstaltung wird die CMEF ihrer Rolle als wichtige Plattform zur Förderung des Austauschs und der Zusammenarbeit in der globalen Medizin- und Gesundheitsbranche weiterhin gerecht. Bleiben Sie auf dem Laufenden über kommende Veranstaltungen:

  • tHIS (The Health Industry Series) ASEAN 2026: 28. bis 30. Juli im Kongresszentrum von Kuala Lumpur, Malaysia;
  • Hong Kong International Biotechnology Conference and Exhibition (BIOHK) 2026: 9.-12. September, Hongkong Convention and Exhibition Centre, gemeinsam mit der Hong Kong Biotechnology Organization organisiert;
  • Die 94. CMEF und die begleitende Ausstellungsreihe: 21. bis 24. Oktober, Capital International Exhibition & Convention Center (Peking)

Link zur Vorregistrierung: https://reg.reed-sinopharm.com/pc/#/login?id=5ddeaa7e26e9472bb78671da18937b6c&channelUuid=2499c9c3f61548e0a61fca4118a8ec3a

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Bundesregierung prüft Zuckerabgabe – Länder warnen vor missbräuchlicher Nutzung

30.04.2026

Die Bundesregierung bereitet die Einführung einer Zuckerabgabe vor und stößt damit auf gemischte Reaktionen in den Ländern. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) signalisiert Unterstützung für die Pläne, knüpft diese aber an klare Bedingungen. Entscheidend sei, was die schwarz-rote Koalition am Ende tatsächlich vorlege, betonte der Regierungschef in Kiel. Dass das Thema Zuckersteuer auf Bundesebene an Bedeutung gewinne, begrüße er ausdrücklich.

Im Zentrum der Auseinandersetzung steht die Frage, wofür die erwarteten Mehreinnahmen verwendet werden. Günther teilt die Linie von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), wonach die Zuckerabgabe nicht zum Stopfen von Haushaltslöchern genutzt werden dürfe. Stattdessen müssten die Mittel der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zugutekommen. Befürworter argumentieren, dass eine zweckgebundene Verwendung etwa für Präventionsprogramme und Ernährungsaufklärung die Akzeptanz einer solchen Steuer stärken könnte.

Aus Kreisen des Bundesfinanzministeriums heißt es indes, die Zuckerabgabe sei Teil eines breiteren Konsolidierungskurses. Neben der neuen Abgabe auf zuckergesüßte Produkte sind demnach eine Erhöhung der Alkohol- und Tabaksteuer sowie der Abbau von Finanzhilfen vorgesehen, um den Bundeshaushalt zu stabilisieren. Parallel dazu arbeitet eine Kommission unter Leitung von Gesundheitsministerin Nina Warken an einer Reform der gesetzlichen Krankenversicherung und empfiehlt unter anderem eine gestaffelte Steuer auf zuckergesüßte Erfrischungsgetränke wie Colas und Limonaden.

Die politische Stimmung zu dem Thema hat sich in kurzer Zeit deutlich verschoben. Noch im Februar war ein ähnlicher Vorschlag auf einem CDU-Parteitag als „grüne Bevormundungspolitik“ abgelehnt worden. Angesichts der angespannten Haushaltslage und der anhaltenden Debatte über ernährungsbedingte Krankheiten flammt die Diskussion nun wieder auf. Ob die Zuckerabgabe am Ende primär als Instrument der Gesundheitsförderung oder als Baustein der Haushaltskonsolidierung wahrgenommen wird, hängt maßgeblich davon ab, ob die Bundesregierung den Forderungen nach einer klaren Zweckbindung der Einnahmen folgt.