Der weltweit anerkannte KI-Visionär und Experte Mo Gawdat als Hauptredner bei der Bahrain Fintech Forward 2026

23.09.2026

MANAMA, Bahrain, 23. September 2026 /PRNewswire/ -- Der ehemalige Chief Business Officer von Google X, Bestsellerautor, Unternehmer und international anerkannte KI-Experte Mo Gawdat wird als Redner bei der Fintech Forward 2026 auftreten, um seine Sicht auf die Zukunft der künstlichen Intelligenz, des menschlichen Urteilsvermögens und der verantwortungsvollen Entscheidungsfindung zu teilen. Gawdats Teilnahme erfolgt zu einer Zeit, in der KI weltweit im Fokus steht, da Unternehmen, Regulierungsbehörden und die Öffentlichkeit sich mit Fragen rund um Vertrauen, Verantwortlichkeit und die Rolle menschlicher Kontrolle in zunehmend intelligenten Systemen auseinandersetzen. Das führende Finanzdienstleistungsforum der Region findet vom 7. bis 8. Oktober 2026 in der Exhibition World Bahrain unter dem Motto „Finanzen im Zeitalter intelligenter Infrastruktur" statt.

Mo Gawdat to Headline Bahrain Fintech Forward 2026

Gawdats 27-jährige Karriere umfasst Stationen bei IBM, NCR, Microsoft und Google, wo er fast die Hälfte der weltweiten Aktivitäten von Google mit auf den Weg brachte, bevor er Chief Business Officer bei Google X wurde – dem Innovationslabor hinter bahnbrechenden Projekten wie selbstfahrenden Autos, Project Loon und Makani. Er ist außerdem Gründer der One-Billion-Happy-Bewegung, Moderator von „Slo Mo: A Podcast with Mo Gawdat" und Autor internationaler Bestseller wie „Solve for Happy", „Scary Smart", „That Little Voice in Your Head", „Unstressable" und „Alive". Seine Arbeit zu den Themen KI, Glück und menschliches Potenzial hat ihn zu einer der weltweit prägendsten Stimmen in der Frage gemacht, wie fortschrittliche Technologien durch menschliche Werte gestaltet werden können.

Auf der FF26 wird Gawdat an einem Kamingespräch mit dem Titel ‚When Intelligence Is Everywhere: What Should Humans Still Decide?' teilnehmen. In dieser Sitzung wird untersucht, wie KI branchenübergreifend integriert wird, unter anderem im Finanzdienstleistungssektor, wo intelligente Systeme zunehmend Entscheidungen in Bezug auf Geld, Investitionen, Risiken und Kundeninteraktion beeinflussen. Die Diskussion wird beleuchten, was dieser Wandel für Urteilsvermögen, Ethik und Verantwortlichkeit bedeutet und in welchen Bereichen menschliche Entscheidungsfindung weiterhin unverzichtbar bleibt, während Maschinen immer besser vorhersagen und handeln können.

Zu seiner Teilnahme sagte Mo Gawdat: „KI ist keine ferne Technologie mehr; sie wird Teil der Infrastruktur hinter unseren Entscheidungen, unseren Institutionen und unseren Finanzsystemen. Die eigentliche Herausforderung besteht nicht einfach darin, wie leistungsfähig diese Systeme werden, sondern darin, ob wir uns weiterhin darüber im Klaren sind, welche Entscheidungen menschliches Urteilsvermögen und menschliche Werte erfordern. Ich freue mich darauf, an der Fintech Forward 2026 in Bahrain teilzunehmen, um diese Themen gemeinsam mit einigen der wichtigsten Akteure zu erörtern, die die Finanzdienstleistungsbranche in der Region prägen."

Finanzdienstleistungen sind nach wie vor Bahrains größter Wirtschaftssektor und trugen 2025 17,6 % zum BIP bei, was die Rolle des Königreichs als eines der etabliertesten Finanzzentren der Region unterstreicht. Aufbauend auf mehr als einem Jahrhundert Branchenerfahrung stärkt Bahrain sein Fintech-Ökosystem weiterhin durch innovative Finanzinstitute und einen zukunftssicheren Talentpool.

Die „Fintech Forward 2026" wird vom Bahrain Economic Development Board (Bahrain EDB) ausgerichtet und von der Zentralbank von Bahrain (CBB), dem Arbeitsfonds (Tamkeen), der Bahrain Tourism & Exhibition Authority (BTEA) sowie der Bahrain Fintech Bay unterstützt; das Programm wird von Forbes Middle East gestaltet. Für weitere Informationen oder um Ihr Interesse an einer Teilnahme an der FF26 zu bekunden, besuchen Sie bitte die Website.

 

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Antisemitismus-Debatte nach ZDF-Sendung: Anwalt spricht von „Falschbehauptung des Innenministers“

08.10.2026

Die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp geht juristisch gegen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor. Eralp und ihr Berliner Landesverband haben nach Angaben ihres Rechtsbeistands Strafanzeige beziehungsweise Strafantrag gegen den Minister gestellt. Hintergrund ist eine Passage in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“, in der sich die Moderatorin versprochen und Eralp in einem Satz fälschlich als Antisemitin bezeichnet hatte, bevor sie sich sofort korrigierte. Dobrindt kommentierte diese Szene mit den Worten „Na doch“.

Aus Sicht des von Eralp mandatierten Anwalts Jasper Prigge macht sich der Minister damit den Versprecher der Moderatorin zu eigen. In einem Schriftsatz, der mehreren Medien vorliegt, heißt es, Dobrindt stelle durch seine Einlassung eine Tatsachenbehauptung auf, die den Tatbestand der üblen Nachrede erfülle. Zudem liege eine Beleidigung vor, weil die Bezeichnung als Antisemitin „in erheblichem Maße ehrabträglich“ sei. Eralp habe sich nach Darstellung ihres Anwalts selbst nie in einer Weise geäußert, die als antisemitisch zu bezeichnen wäre, vielmehr trete sie öffentlich für den Schutz jüdischen Lebens ein.

Der Anwalt spricht von einer „Falschbehauptung des Innenministers“. Die Äußerung im Fernsehen sei geeignet, das öffentliche Wirken der Berliner Spitzenpolitikerin erheblich zu erschweren. In dem Schriftsatz wird darauf verwiesen, dass die Verbreitung des Eindrucks, Eralp würde selbst sagen, sie sei Antisemitin, ihre Integrität als politische Amtsträgerin infrage stellen und damit auch Auswirkungen auf politische Prozesse in Berlin haben könne. Eralp ist Spitzenkandidatin der Linken für das Rote Rathaus.

Die Auseinandersetzung hatte sich in der ZDF-Sendung an einem Schlagabtausch zwischen Dobrindt und der Linken-Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek entzündet. Während der Debatte unterlief Moderatorin Maybrit Illner der Versprecher, sie korrigierte sich jedoch unmittelbar mit dem Hinweis, Eralp sei „keine Antisemitin“. Dobrindts anschließender Kommentar bildet nun den Kern des juristischen Streits. Zu möglichen weiteren Schritten der Strafverfolgungsbehörden und einer Reaktion des Bundesinnenministers lagen zunächst keine näheren Angaben vor.