SEOUL, Südkorea, 29. April 2026 /PRNewswire/ -- DB HiTek, ein führender Spezialhersteller von 8-Zoll-Halbleiterchips, gab seine Teilnahme an der PCIM (Power Conversion and Intelligent Motion) Europe 2026 bekannt, der führenden Messe für Leistungshalbleiter auf dem europäischen Kontinent. Die Veranstaltung findet vom 9. bis 11. Juni in Nürnberg statt, womit das Unternehmen seine Präsenz auf dem europäischen Markt weiter ausbaut.

Nach seinem erfolgreichen Debüt auf der PCIM 2025, bei dem das Unternehmen persönliche Gespräche mit Dutzenden von Kunden führte, um Prozesstechnologien und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu erörtern, baut DB HiTek nun auf dieser Dynamik auf. Mit über 1.000 Standbesuchern im letzten Jahr und laufenden Geschäftsgesprächen erwartet das Unternehmen, dass sich diese Kontakte in diesem Jahr durch weitere Partnerschaften in greifbare Geschäftsergebnisse umsetzen lassen.
Auf der diesjährigen Veranstaltung wird DB HiTek die Fortschritte bei seinen SiC- (Siliziumkarbid) und GaN- (Galliumnitrid) Verfahren der nächsten Generation vorstellen. Das Unternehmen wird auch seine branchenführende BCDMOS-Technologie (Bipolar-CMOS-DMOS) vorstellen, eine der Hauptstärken seines Power-Management-Portfolios. Es gibt bereits einen soliden Zeitplan für Treffen mit globalen Kunden, der das kontinuierliche Wachstum der Zusammenarbeit widerspiegelt.
Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Yole Développement stehen die weltweiten Märkte für SiC- und GaN-Leistungshalbleiter vor einer Phase schnellen Wachstums. Der SiC-Markt wird voraussichtlich von ca. 4,8 Mrd. USD im Jahr 2026 auf 10,4 Mrd. USD im Jahr 2030 wachsen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 21 % entspricht. Im gleichen Zeitraum wird erwartet, dass der GaN-Markt von 900 Mio. USD auf 2,9 Mrd. USD anwächst, was einer CAGR von 33 % entspricht.
DB HiTek begann im Dezember 2025 mit MPW-Läufen (Multi-Project Wafer) für seine SiC- und GaN-Prozesse und produzierte Muster für mehr als zehn Kundenprodukte. Diese wurden zwischen März und April 2026 geliefert. Die Bewertungen der Kunden sind im Gange, und die Rückmeldungen werden in die endgültige Prozessüberprüfung einfließen. Der Beginn der Massenproduktion ist für 2027 geplant.
Gegenwärtig unterhält DB HiTek Massenproduktionsbeziehungen zu etwa 400 Kunden, die sich in erster Linie auf seine führenden Leistungshalbleiterprodukte konzentrieren. Das Unternehmen arbeitet außerdem mit einem breiten Kundenstamm zusammen und setzt dabei spezielle Bildsensortechnologien wie Röntgen, Global Shutter und SPAD (Single Photon Avalanche Diode) ein. Der Anwendungsmix verlagert sich zunehmend auf Produkte für die Industrie und die Automobilindustrie, was die wachsende Nachfrage aus diesen Sektoren widerspiegelt.
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Porsche startet mit einem deutlichen Dämpfer ins Jahr, hält aber an seinen Zielen fest. Der Sport- und Geländewagenbauer setzte im ersten Quartal rund 8,4 Milliarden Euro um, ein Rückgang von etwa 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das operative Konzernergebnis sank um gut ein Fünftel auf 595 Millionen Euro, die operative Umsatzrendite ging von 8,6 auf 7,1 Prozent zurück. Unter dem Strich fiel der Gewinn nach Steuern um rund ein Viertel auf 391 Millionen Euro. An der Börse kamen die Zahlen dennoch vergleichsweise gut an: In einem schwachen Gesamtmarkt legte die Aktie um 1,6 Prozent auf 41,17 Euro zu.
Analysten hatten im Vorfeld bereits mit einem Gewinnrückgang gerechnet, unter anderem wegen des anhaltend schwierigen Umfelds in China und höherer Belastungen in den USA. Im Konsens war von einem Ergebnisminus von etwa 25 Prozent und einer niedrigeren Rendite ausgegangen worden. Citi-Analyst Harald Henrikse hob hervor, dass sich die operative Marge im Kerngeschäft ohne Sonderkosten bei rund 8 Prozent stabilisiere – angesichts des derzeitigen Absatzniveaus sei das bemerkenswert und deute darauf hin, dass Porsche die Talsohle bei der Profitabilität erreicht haben könnte. Jefferies verwies darauf, dass das operative Ergebnis rund sieben Prozent über den Markterwartungen gelegen habe, gestützt durch das Modellmix und eine disziplinierte Preisstrategie.
Das Management führt den Rückgang der Auslieferungen – minus 14,7 Prozent auf 60.991 Fahrzeuge – auf eine gezielte Volumensteuerung zurück. Die Strategie "Value over Volume" priorisiert Margen über Stückzahlen und wird durch eine stärkere Gewichtung renditestarker Modelle wie GT-Varianten untermauert. Gleichzeitig lasten Sondereffekte auf den Zahlen: Finanzchef Jochen Breckner bezifferte die im Quartal angefallenen Sonderkosten für den laufenden Strategiewechsel auf rund 100 Millionen Euro, für das Gesamtjahr werden 800 bis 900 Millionen Euro erwartet. Zusätzlich schlagen höhere US-Importzölle mit etwa 200 Millionen Euro allein im ersten Quartal zu Buche.
Vor diesem Hintergrund bestätigt Porsche seinen Ausblick für das Gesamtjahr. Der Konzern rechnet weiterhin mit einem Umsatz zwischen 35 und 36 Milliarden Euro und einer operativen Umsatzrendite von 5,5 bis 7,5 Prozent. Die derzeitige Marge von 7,1 Prozent liegt damit am oberen Ende der Spanne, dürfte aber im weiteren Jahresverlauf stärker von Sonderkosten belastet werden. Der Umbau unter dem neuen Vorstandschef Michael Leiters, der das Unternehmen nach einem massiven Ergebniseinbruch im vergangenen Jahr in den Krisenmodus geführt hat, könnte bereits vor dem für Oktober angesetzten Kapitalmarkttag weitere strategische Entscheidungen bringen. Mögliche Auswirkungen des Iran-Konflikts sind in der Prognose bislang nicht berücksichtigt.