Chloé Mayenobe, Deputy CEO von Thunes, von Women in Payments EU & UK mit dem Inspiration Award ausgezeichnet

29.04.2026

LONDON, 29. April 2026 /PRNewswire/ -- Thunes, der Smart Superhighway für den weltweiten Geldverkehr, ist stolz darauf, bekannt zu geben, dass Chloé Mayenobe, Deputy CEO von Thunes, bei den 2026 Women in Payments EU & UK Awards zur Gewinnerin in der Kategorie „Inspiration" ernannt wurde.

Thunes-Logo

Die prestigeträchtige Auszeichnung wurde am 28. April im Rahmen der Verleihung der „Women in Payments Awards" in London verliehen und würdigt Frauen, die etwas bewegen, mit Weitblick führen und die Zukunft des globalen Zahlungsökosystems gestalten.

Mit dem Inspiration Award werden Führungspersönlichkeiten ausgezeichnet, die andere durch ihre Vordenkerrolle und ihr Engagement in der Branche motivieren. In ihrer Dankesrede betonte Chloé Mayenobe, dass Infrastruktur und Interoperabilität zwar selten die ersten Worte sind, die mit Inspiration in Verbindung gebracht werden, dass sie aber in der modernen Finanzwelt den ultimativen Ausgleich darstellen.

Chloé Mayenobe, Deputy CEO von Thunes, sagte: „Ich fühle mich geehrt, diesen Inspiration Award zu erhalten, aber die wahre Inspiration ist die Aufgabe, die ich bei Thunes leite. Wir stellen den Status quo des globalen Zahlungsverkehrs in Frage und beweisen, dass kein Markt unerreichbar ist. Indem wir fragmentierte Ökosysteme miteinander verbinden, gehen wir über den Geldtransfer hinaus und schaffen eine Welt, in der der Standort nicht länger das Potenzial eines Unternehmens und den Zugang zu Finanzdienstleistungen bestimmt. Ich bin jeder einzelnen Person dankbar, die mich auf dem Weg zu dieser Auszeichnung unterstützt hat, und vor allem unserem Team von Thunesters, das hinter unserer Mission steht und mir jeden Tag als Inspiration dient."

Informationen zu Thunes:

Thunes ist der Smart Superhighway für den weltweiten Geldverkehr. Das firmeneigene Direct Global Network von Thunes ermöglicht es Mitgliedern, Zahlungen in Echtzeit in über 140 Ländern und mehr als 90 Währungen vorzunehmen. Das Thunes-Netzwerk ist weltweit direkt mit über 12 Milliarden mobilen Geldbörsen, Stablecoin-Wallets und Bankkonten sowie mit 15 Milliarden Karten über mehr als 220 verschiedene Zahlungsmethoden verbunden, darunter GCash, M-Pesa, Airtel, MTN, Orange, JazzCash, Easypaisa, AliPay, WeChat Pay HK und viele weitere. Das Direct Global Network von Thunes zeichnet sich durch seine weltweite Reichweite, das hauseigene SmartX Treasury System und die Fortress Compliance Platform aus. Damit wird sichergestellt, dass die Mitglieder des Netzwerks bei der Abwicklung von Zahlungen in Echtzeit weltweit eine konkurrenzlose Geschwindigkeit, Kontrolle, Transparenz, Sicherheit und Kosteneffizienz erhalten. Zu den Mitgliedern des Direct Global Network von Thunes gehören Giganten der Gig Economy wie Uber und Deliveroo, Super-Apps wie Grab und WeChat, MTOs, Fintech-Unternehmen, Zahlungsdienstleister und Banken. Thunes hat seinen Hauptsitz in Singapur und verfügt über Niederlassungen an 14 Standorten, darunter Atlanta, Barcelona, Peking, Dubai, Hongkong, Johannesburg, London, Manila, Nairobi, Paris, Riad, San Francisco und Shanghai. Weitere Informationen finden Sie auf: https://www.thunes.com/

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Plastikröhrli-Comeback: Capri-Sun erhöht Druck auf EU-Kommission

30.04.2026

Der Trinkgetränkehersteller Capri-Sun verschärft seine Auseinandersetzung mit der Europäischen Union um den Einsatz von Plastikstrohhalmen – obwohl eine aufwendig beworbene Online-Petition klar hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Statt der anvisierten einen Million Unterschriften kamen innerhalb von rund eineinhalb Jahren auf der Plattform Change.org weniger als 169.000 zustande. Das Unternehmen bewirbt die Petition nach eigenen Angaben inzwischen nicht mehr aktiv, hält an dem Ziel einer Rückkehr zum Plastiktrinkhalm aber fest.

Ausgelöst wurde der Konflikt durch das seit 2021 geltende EU-Verbot für Einwegplastikprodukte wie Trinkhalme. Capri-Sun musste daraufhin seine klassischen Trinkbeutel auf Papierstrohhalme umstellen, die in Plastik verpackt an den Beuteln befestigt werden. Seitdem reißen die Beschwerden von Kundinnen und Kunden nach Unternehmensangaben nicht ab: Die Papierhalme ließen sich schlechter in die Folie stechen, würden beim Trinken weich und sorgten für einen wahrnehmbaren Papiergeschmack. Capri-Sun hat das Design der Papierhalme zwar mehrfach überarbeitet, sieht die Probleme damit aber offenbar nicht gelöst.

Strategisch setzt der Hersteller nun auf einen technischen Ansatz: Capri-Sun strebt an, künftig sowohl Trinkbeutel als auch Strohhalm aus demselben Kunststoff, Polypropylen, zu fertigen. Das Unternehmen argumentiert, ein einstoffliches System verbessere die Recyclingfähigkeit, weil Beutel und Röhrchen gemeinsam dem gleichen Stoffkreislauf zugeführt werden könnten. Man befinde sich dazu in einem „konstruktiven Austausch“ mit der EU-Kommission, wie Capri-Sun betont. Die Brüsseler Behörde bestätigt Gespräche und verweist darauf, dass das Einwegplastikverbot bis kommendes Jahr überprüft werde. Parallel arbeitet die EU an einer neuen Verpackungsverordnung mit stärkeren Vorgaben zur Recyclingfähigkeit.

Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen reagieren kritisch auf die Vorstöße des Unternehmens und verweisen auf die massive Umweltverschmutzung durch Einwegplastik, die ursprüngliche Grundlage des EU-Verbots. Die Deutsche Umwelthilfe warnt unter anderem vor Mikroplastik in Nahrungsketten. Capri-Sun wiederum sieht sich im Spannungsfeld zwischen regulatorischen Vorgaben, Umweltbedenken und Kundenerwartungen – und versucht, das Verbot nicht grundsätzlich infrage zu stellen, sondern über das Recyclingargument eine Ausnahme oder Anpassung der Regeln zu erreichen. Ob der Polypropylen-Ansatz Brüssel überzeugt, dürfte sich im Zuge der laufenden Überprüfung des Einwegplastikrahmens entscheiden.