/C O R R E C T I O N -- Mews/

09.06.2026

In der Pressemitteilung „Mews stellt das Betriebssystem für das Gastgewerbe vor", die am 28. Mai 2026 von Mews über PR Newswire veröffentlicht wurde, gab es einige Unstimmigkeiten in der Branchenterminologie. Um sicherzustellen, dass der Text vollständig korrekt ist, wurde er überarbeitet. Die vollständig korrigierte Mitteilung folgt unten:

Mews präsentiert das Managementsystem für das Gastgewerbe

Fünf neue Produkte - Revenue Management, Distribution, Guest Messaging, Automations und Finances - vereint in einem KI-nativen Managementsystem, entworfen für das Gastgewerbe.

AMSTERDAM, 28. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Das durchschnittliche Hotel arbeitet mit acht bis zehn verschiedenen Softwareanbietern: einem Property Management System (PMS) für Reservierungen, einem Revenue Management System (RMS) für die Preisgestaltung, einem Channel Manager für den Vertrieb, einem Posteingang für Gästenachrichten, einem Check-in-Kiosk, einem Kassensystem (POS) für Speisen und Getränke sowie einem Tool zur Rechnungsverwaltung. Jedes dieser Tools löst ein Problem. Zusammen schaffen sie ein größeres.

Unfold 2026, hospitality’s most innovative event hosted by Mews, at the Muziekgebouw in Amsterdam.

Hoteliers verbringen Stunden damit, Systeme abzustimmen, die eigentlich übereinstimmen sollten. Jede Übergabe kostet Geld, jede nicht zugeordnete Aktualisierung ist ein Support- und Sicherheitsrisiko und jede Kategorie bedeutet eine weitere Zeile auf der Rechnung. Laut einer aktuellen Mews-Umfrage unter 500 Hoteliers in fünf Ländern erwarten Hoteliers von neuen KI-Investitionen nicht einfach mehr KI. Stattdessen möchten sie, dass ihre bestehenden Systeme besser zusammenarbeiten.1

Vierzehn Jahre Arbeit an einer Lösung.

Seit vierzehn Jahren sieht Mews, wohin sich die Branche entwickelt, bevor es andere tun. 2014 führte Mews den ersten Online-Check-in der Hotelbranche ein. 2015 folgten die erste offene API für Hotelsoftware, das erste nativ in ein PMS integrierte Gästekommunikationstool und die ersten in das PMS eingebetteten Zahlungsfunktionen. 2018 wurde der erste Online-Check-out durchgeführt. 2025 stellte Mews den ersten integrierten mobilen digitalen Schlüssel vor. Und allem zugrunde liegt SpaceTime (2021) – das einzige Datenmodell im Gastgewerbe, das Zeit und Raum als kontinuierliche Ressourcen behandelt und nicht als die Abstraktionen von Zimmern und Übernachtungen, die Hotelsoftware seit den 80er-Jahren verwendet. Jede dieser Premieren war eine Wette darauf, dass sich die Grenzen zwischen Hotelsystemen auflösen werden. Heute zahlt sich diese Wette aus.

„Das Gastgewerbe orientiert sich seit Jahrzehnten an einer Kategorisierung, die vor 40 Jahren entworfen wurde. PMS, RMS, CRS, CRM und POS sind einfach Abkürzungen, die von Softwarefirmen erfunden wurden, um mehr Software zu verkaufen. Auf Mews gibt es diese Kategorien nicht als separate Systeme. Sie bilden einen einzigen Workflow mit einem Datenmodell, das KI auf allen Ebenen nutzt. Das ist der iPhone-Moment des Gastgewerbes und heute zeigen wir, wie das Ganze aussieht", so Richard Valtr, Gründer von Mews.

Eine Plattform.

Auf Mews Unfold stellt Mews heute fünf Produkte vor, die das KI-native Mews Managementsystem als erste einheitliche Plattform und Datenebene für das Gastgewerbe vervollständigen.

Mews RMS bettet die dynamische Preisgestaltung nativ in die Plattform ein, indem es 150 Millionen Preisberechnungen pro Tag durchführt und die Raten ohne manuelle Eingriffe an die Live-Nachfrage anpasst. Dadurch steigt der Umsatz pro Quadratmeter im Durchschnitt um 13,7 % gegenüber Hotels ohne RMS.2

Mews Channel Manager powered by SiteMinder bringt den Vertrieb über eine branchenweit einzigartige technische Partnerschaft nativ in die Plattform ein und verbindet Hotels mit über 400 Online-Reiseagenturen (OTAs). Ein Vertrag, eine Abrechnung, ein Support-Team.

Guest Messaging ist ein zentraler Posteingang für die Gästekommunikation. Er bündelt WhatsApp-, SMS-, OTA-Nachrichten sowie E-Mails und verknüpft sie mit dem vollständigen Kontext der Reservierung, des Gästeprofils und des Zimmers. Der native Mews Agent kann die Konversation autonom führen sowie Aufgaben selbstständig erkennen, zuordnen und verwalten.

Automations setzen Erkenntnisse über Gäste automatisch in die Tat um, indem sie etwa wiederkehrende Gäste upgraden, Extras anbieten und Aufgaben an das richtige Team weiterleiten. Die zugrundeliegenden Workflows lassen sich aus Vorlagen erstellen, visuell anpassen oder in natürlicher Sprache beschreiben.

Accounts Receivable integriert den gesamten B2B-Workflow von der Rechnungsstellung bis zum Zahlungseingang in die Plattform. So wird die branchenübliche Verzögerung von sieben bis acht Tagen bei der Rechnungsstellung durch eine automatische Ausstellung bei Rechnungsabschluss ersetzt, die einen vollständig automatisierten Abgleich ermöglicht.

„Unsere Aufgabe ist es nicht, das Bestehende neu zu schaffen, sondern alles, was Hotels brauchen, an einem Ort zu vereinen. Eine im letzten Monat veröffentlichte unabhängige IDC-Studie zeigt, was dabei herauskommt: Hotels, die mit dem Mews Managementsystem arbeiten, erzielen ein Umsatzwachstum von 8,7 %, einen jährlichen Mehrwert von 350.000 € pro 100 Zimmer und einen ROI von 476 % innerhalb von drei Jahren mit einer Amortisationszeit von vier Monaten.3 Eine Plattform, ein Datenmodell, eine Rechnung", betont Matthijs Welle, CEO von Mews.

Für das Hotel entworfen.

Preisgestaltung führt zum Vertrieb. Vertrieb zur Buchung. Buchung zur Konversation. Konversation zum Check-in. Check-in zum Gästekonto. Gästekonto zur Rechnung. Rechnung zur Bank. Eine Plattform. Ein Datenmodell. Eine Rechnung. Die Plattform ist da. Was darauf aufbaut, ist die Zukunft.

Über Mews

Mews ist das Managementsystem für das Gastgewerbe, das die Arbeitsabläufe in den Bereichen Umsatz, Betriebsabläufe und Guest Journey vereinheitlicht, damit Teams die alltäglichen Dinge automatisieren und sich auf unvergessliche Gästeerlebnisse konzentrieren können. Die Mews Plattform umfasst PMS, POS, RMS, Housekeeping und Payments, um Hoteliers dabei zu helfen, vom Property Management zum Profitmanagement überzugehen. Das Unternehmen, das 15.000 Kunden in 85 Ländern betreut, wurde vom Hotel Tech Report als Bestes PMS (2024, 2025, 2026) und Bestes Kassensystem (2026) ausgezeichnet und sechs Jahre in Folge unter den besten Arbeitsplätzen in der Hoteltechnikbranche aufgeführt.

Medienkontakt: press@mews.com

1 Mews H1 2026 Hotelierumfrage, Dezember 2025 bis März 2026, n=500 Hoteliers in den USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich und Deutschland.

2 Basierend auf der Methodik der kausalen Inferenz über Unterkünfte, die Mews RMS mit aktivierten automatischen Empfehlungen seit neun oder mehr Monaten nutzen, im Vergleich zu einer Kontrollgruppe von Mews-Kunden ohne RMS.

3 IDC-Studie "Business Value of Mews", April 2026, n=8 Kunden aus dem Gastgewerbe.

Mews is the operating system for hospitality

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2988909/JN_Mews_Unfold.jpg

Logo - https://mma.prnewswire.com/media/2938956/MEWS_Logo.jpg

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Zwischen Landwirtschaft und CO2-Speicher: Dresdens Suche nach einer Moorstrategie

12.06.2026

Moore gelten als stille Schwergewichte des Klimaschutzes: Sie speichern langfristig CO2 und bieten seltenen Tier- und Pflanzenarten Rückzugsräume. In Sachsen sind solche Ökosysteme jedoch zur Ausnahme geworden. Nach Angaben des Landesamts für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie existieren rund 47.000 Hektar Moore und organische Nassstandorte, was etwa 2,5 Prozent der Landesfläche entspricht. Nur ein Bruchteil davon gilt allerdings noch als naturnahes Moorökosystem. Viele Flächen wurden in der Vergangenheit entwässert, um sie für Land- und Forstwirtschaft nutzbar zu machen; allein gut 11.000 Hektar Moorböden werden heute als Grün- oder Ackerland genutzt.

Die Staatsregierung versucht, daraus politische Konsequenzen zu ziehen. Im Koalitionsvertrag haben CDU und SPD vereinbart, ein Konzept für die sächsischen Moorflächen zu erarbeiten. Ziel ist es, die Reduktion von Netto-CO2-Emissionen, Ökosystemleistungen, Biodiversitätsschutz und landwirtschaftliche Nutzung in Einklang zu bringen. Für Eigentümer und Nutzer der Flächen soll zugleich eine „dauerhafte wirtschaftliche Perspektive“ entstehen. Nach Auskunft des Umweltministeriums befindet sich das Papier auf der Zielgeraden und soll Ende des Jahres veröffentlicht werden. Es ist als Handlungsleitfaden mit fachlich empfehlendem Charakter vorgesehen; konkrete Flächenziele sollen darin jedoch nicht festgeschrieben werden.

Umweltverbände halten den bisherigen Ansatz für zu zögerlich. Der sächsische Landesverband des BUND kritisiert, der Moorschutz gehe bislang nicht über einzelne Modellprojekte hinaus. Nötig sei, einen wesentlichen Teil der Flächen wiederzuvernässen – sowohl in den Lausitzer Niedermooren als auch in den erzgebirgischen Hochmooren, fordert Landesvorsitzender Felix Ekardt. Das Landesamt für Umwelt verweist darauf, dass sich der Zustand entwässerter Flächen generell weiter verschlechtere, während dort, wo Wiedervernässungsmaßnahmen eingeleitet wurden, Anzeichen einer Stabilisierung zu beobachten seien.

Konfliktfrei ist die Revitalisierung der Moorstandorte nicht. Laut Umweltministerium bremsen vor allem komplexe Eigentumsverhältnisse, die Finanzierung umfangreicher Projekte und Nutzungskonflikte mit Landwirtschaft und Trinkwasserschutz den Fortschritt. Aktuell laufen Renaturierungs- und Schutzvorhaben unter anderem in der Mothäuser Heide im Erzgebirge und im Dubringer Moor im Landkreis Bautzen. Parallel bereitet Sachsen mehrere Anträge im Rahmen der Bundesförderrichtlinie „1.000 Moore“ vor, um zusätzliche Mittel für neue Projekte einzuwerben. Mit der seit diesem Jahr angebotenen Beratungsstelle „MoSa – Moorbodenschutz in den Moorregionen Sachsens“ versucht das Landesamt zudem, Akteure vor Ort fachlich zu unterstützen und weitere Flächen für den Moorschutz zu gewinnen.