Bybit-CEO Ben Zhou spricht auf der Paris Blockchain Week 2026 über Vertrauen, KI und die neue Finanzplattform

16.04.2026

DUBAI, Vereinigte Arabische Emirate, 16. April 2026 /PRNewswire/ -- Was braucht es, um ein Finanzsystem aufzubauen, dem Milliarden von Menschen vertrauen können – und das sie kaum bemerken?

Diese Frage gab den Ton für einen Kamingespräch mit dem Titel „Vertrauen, Technologie und Transformation: Der Aufbau der neuen Finanzplattform für eine tokenisierte Wirtschaft" an, bei dem Bybit Co-founder und CEO Ben Zhou auf der Paris Blockchain Week 2026 die Bühne betrat, um eine Zukunft zu skizzieren, in der das Finanzwesen intelligenter, zugänglicher und letztendlich unsichtbar wird.

Anstatt sich auf Preiszyklen oder kurzfristige Trends zu konzentrieren, skizzierte Zhou das nächste Kapitel der Branche als grundlegende Neugestaltung der Finanzinfrastruktur – eine, die von der Konvergenz von künstlicher Intelligenz, programmierbaren Vermögenswerten und regulatorischer Klarheit angetrieben wird.

Von Schnittstellen zur Intelligenz: Der Aufstieg der agentenbasierten Finanzwelt

Zhou stellte die herkömmliche Vorstellung davon in Frage, wie Nutzer mit Finanzplattformen interagieren. In Zukunft, so schlug er vor, würden Nutzer möglicherweise gar nicht mehr mit Plattformen interagieren.

„Wir haben KI-Agenten-Konten eingeführt, die es Kunden ermöglichen, Unterkonten für KI zu erstellen, damit diese interagieren, Strategien ausführen und auf Marktdaten zugreifen kann", erklärte Zhou. „Agentenbasierte Zahlungen werden zu einem wichtigen Thema – und wir stehen erst am Anfang."

Anstatt manuell durch die Märkte zu navigieren, können Nutzer Aufgaben an KI-Agenten delegieren – Systeme, die Daten interpretieren, Entscheidungen ausführen und Ergebnisse in Echtzeit optimieren. Heute konzentrieren sich diese Anwendungen weitgehend auf Analytik und Datenzugriff. Morgen könnten sie die Ausführung selbst neu definieren.

Die Auswirkungen sind tiefgreifend: Die Schnittstelle verschwindet, und Intelligenz tritt an ihre Stelle.

Die stille Transformation des Finanzwesens

Während sich ein Großteil der öffentlichen Debatte noch immer auf „Krypto" konzentriert, wies Zhou auf einen leiseren, folgenreicheren Wandel hin, der bereits im Gange ist.

Traditionelle Finanzinstitute steigen nicht aus Spekulationsgründen in diesen Bereich ein – sie integrieren die Blockchain als Infrastruktur. Insbesondere Stablecoins entwickeln sich zu einer Brücke, die schnellere Zahlungen, eine effizientere Abwicklung und globalen Zugang zu Liquidität ermöglicht.

In vielen Fällen, so Zhou, bauen diese Institutionen auf Krypto-Schienen auf, ohne das Label selbst zu übernehmen.

Dies signalisiert einen Wendepunkt: Krypto ist kein alternatives System mehr – es wird Teil des Fundaments.

Vertrauen ist das eigentliche Produkt

Für Zhou ist die entscheidende Einschränkung – und Chance – nicht die Technologie, sondern das Vertrauen.

„Der regulatorische Rahmen ist in den letzten Jahren deutlich klarer geworden. Länder wie die Vereinigten Arabischen Emirate geben das Tempo vor, indem sie Innovationen aktiv begrüßen und strukturierte Wege für Wachstum bieten."

Vom strukturierten Ansatz Europas bis hin zur sich wandelnden Haltung in den Vereinigten Staaten und im Vereinigten Königreich ist regulatorische Klarheit kein Hindernis mehr – sie wird zum Katalysator.

Wenn sich die Regeln festigen, folgen die Institutionen. Und wenn die Institutionen einsteigen, beginnt das System zu reifen.

Ein System, das funktioniert, ohne gesehen zu werden

Zhou schloss mit einer Perspektive, die das ultimative Ziel der Branche neu definierte:

„Es geht nicht darum, bestehende Finanzsysteme zu ersetzen, sondern sie zu verbessern. Unser Fokus liegt auf dem Aufbau einer Infrastruktur, die Finanzdienstleistungen für Nutzer weltweit zugänglicher, effizienter und intuitiver macht."

Das Endziel, so schlug er vor, sei keine Welt, in der Nutzer über Blockchain, Wallets oder gar Plattformen nachdenken – sondern eine, in der Finanzdienstleistungen einfach funktionieren und nahtlos in den Alltag eingebettet sind.

In dieser Zukunft ist Vertrauen in das System eingebaut, Intelligenz arbeitet im Hintergrund und die Technologie tritt in den Hintergrund.

Ben Zhou, Co-founder and CEO of Bybit, speaks with Brian McGleenon of BeInCrypto during a fireside chat at Paris Blockchain Week 2026 on April 15, 2026.

#Bybit / #TheCryptoArk / #NewFinancialPlatform

Informationen zu Bybit

Bybit ist gemessen am Handelsvolumen die zweitgrößte Kryptowährungsbörse der Welt und bedient eine globale Community von über 80 Millionen Nutzern. Bybit wurde 2018 gegründet und definiert Offenheit in der dezentralen Welt neu, indem das Unternehmen ein einfacheres, offenes und gleichberechtigtes Ökosystem für alle schafft. Mit einem starken Fokus auf Web3 geht Bybit strategische Partnerschaften mit führenden Blockchain-Protokollen ein, um eine robuste Infrastruktur bereitzustellen sowie On-Chain-Innovationen voranzutreiben. Bybit ist bekannt für seine sichere Verwahrung, seine vielfältigen Marktplätze, sein intuitives Benutzererlebnis sowie seine fortschrittlichen Blockchain-Tools. Bybit schließt die Lücke zwischen TradFi und DeFi und ermöglicht Entwicklern, Creatorn sowie Enthusiasten, das volle Potenzial von Web3 zu erschließen. Entdecken Sie die Zukunft des dezentralen Finanzwesens auf Bybit.com.

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Bundesregierung prüft Zuckerabgabe – Länder warnen vor missbräuchlicher Nutzung

30.04.2026

Die Bundesregierung bereitet die Einführung einer Zuckerabgabe vor und stößt damit auf gemischte Reaktionen in den Ländern. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) signalisiert Unterstützung für die Pläne, knüpft diese aber an klare Bedingungen. Entscheidend sei, was die schwarz-rote Koalition am Ende tatsächlich vorlege, betonte der Regierungschef in Kiel. Dass das Thema Zuckersteuer auf Bundesebene an Bedeutung gewinne, begrüße er ausdrücklich.

Im Zentrum der Auseinandersetzung steht die Frage, wofür die erwarteten Mehreinnahmen verwendet werden. Günther teilt die Linie von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), wonach die Zuckerabgabe nicht zum Stopfen von Haushaltslöchern genutzt werden dürfe. Stattdessen müssten die Mittel der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zugutekommen. Befürworter argumentieren, dass eine zweckgebundene Verwendung etwa für Präventionsprogramme und Ernährungsaufklärung die Akzeptanz einer solchen Steuer stärken könnte.

Aus Kreisen des Bundesfinanzministeriums heißt es indes, die Zuckerabgabe sei Teil eines breiteren Konsolidierungskurses. Neben der neuen Abgabe auf zuckergesüßte Produkte sind demnach eine Erhöhung der Alkohol- und Tabaksteuer sowie der Abbau von Finanzhilfen vorgesehen, um den Bundeshaushalt zu stabilisieren. Parallel dazu arbeitet eine Kommission unter Leitung von Gesundheitsministerin Nina Warken an einer Reform der gesetzlichen Krankenversicherung und empfiehlt unter anderem eine gestaffelte Steuer auf zuckergesüßte Erfrischungsgetränke wie Colas und Limonaden.

Die politische Stimmung zu dem Thema hat sich in kurzer Zeit deutlich verschoben. Noch im Februar war ein ähnlicher Vorschlag auf einem CDU-Parteitag als „grüne Bevormundungspolitik“ abgelehnt worden. Angesichts der angespannten Haushaltslage und der anhaltenden Debatte über ernährungsbedingte Krankheiten flammt die Diskussion nun wieder auf. Ob die Zuckerabgabe am Ende primär als Instrument der Gesundheitsförderung oder als Baustein der Haushaltskonsolidierung wahrgenommen wird, hängt maßgeblich davon ab, ob die Bundesregierung den Forderungen nach einer klaren Zweckbindung der Einnahmen folgt.