LONDON, 9. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Quantifi, eine führende Risikoplattform, die auf erstklassigen Analysemethoden basiert, gab heute bekannt, dass die Bred Banque Populaire die Marktrisikoplattform von Quantifi im Rahmen einer strategischen Initiative zur Modernisierung ihrer Risikoinfrastruktur ausgewählt hat.
Die Bred Banque Populaire, eine französische Privat- und Geschäftsbank, benötigte eine transparente Lösung zur Abdeckung der anlageklassenübergreifenden Marktrisiken bei festverzinslichen Wertpapieren, Zins-, Kredit-, Aktien-, Devisen- und Inflationsprodukten. Die Bank strebte an, ihre veraltete Infrastruktur durch ein einheitliches Rahmenwerk zu ersetzen, das konsistente Risikoberechnungen und Berichte
zum Tagesabschluss ermöglicht und gleichzeitig die in einem regulierten europäischen Bankumfeld erwarteten Standards hinsichtlich Governance, Modelltransparenz und Kontrolle erfüllt.
Die umfassende anlageklassenübergreifende Abdeckung von Quantifi, das nachvollziehbare Modellierungsrahmenwerk sowie die erweiterbare Python-API waren ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten von Quantifi. Die Plattform bietet vollständige Transparenz hinsichtlich der Risikomethoden und ermöglicht es den Risikoteams der Bank, die Kontrolle über die Modelle zu behalten und ihr Rahmenwerk im Einklang mit den internen Governance-Anforderungen und den aufsichtsrechtlichen Erwartungen weiterzuentwickeln. Der strukturierte Implementierungsansatz von Quantifi und die banktaugliche Architektur stellten die Übereinstimmung mit den IT-, Prüfungs- und Betriebsanforderungen der Bank sicher.
Im Rahmen des Auftrags wird Quantifi Berechnungen und Berichte zum Marktrisiko zum Tagesabschluss bereitstellen, die vor Ort implementiert und vollständig in die bestehende IT-Umgebung der Bank integriert sind. Das Programm stellt eine bedeutende Unternehmenserneuerung im regulierten Bankensektor dar und unterstreicht einmal mehr die Kompetenz von Quantifi bei der Einhaltung von Risikostandards in komplexen, anlageklassenübergreifenden Portfolios.
„Quantifi zeichnete sich durch die Breite seiner Marktrisikoabdeckung und die Robustheit seiner Architektur aus", sagte Marc-Olivier Brenaud, Head of Risk bei der Bred Banque Populaire. „Wir benötigten eine Plattform, die in der Lage ist, anlageklassenübergreifende Risiken innerhalb eines einzigen, einheitlichen Rahmens zu erfassen und gleichzeitig vollständige Transparenz hinsichtlich der Modelle und Methoden zu gewährleisten. Die nachvollziehbaren Analysen und das flexible Python-Toolkit von Quantifi verschaffen unserem Team mehr Eigenständigkeit und stärken unsere Governance- und Kontrollprozesse."
„Banken in ganz Europa überprüfen derzeit ihre veraltete Risikoinfrastruktur", sagte Rohan Douglas, CEO von Quantifi. „Dieses Projekt unterstreicht die Fähigkeit von Quantifi, ein umfassendes, anlageklassenübergreifendes Marktrisikomanagement innerhalb eines einzigen, einheitlichen Rahmens bereitzustellen, das Modelltiefe, architektonische Robustheit und eine disziplinierte Umsetzung vereint. Wir bieten Institutionen eine skalierbare Grundlage, die ihr langfristiges strategisches Wachstum unterstützt und ihre Risikomanagementfähigkeiten stärkt."
Kontakt: enquire@quantifisolutions.com
View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/bred-banque-populaire-entscheidet-sich-fur-quantifi-im-bereich-marktrisiko-302823674.html
Apotheken in Deutschland erhalten deutlich mehr Handlungsspielraum: Der Bundesrat hat eine Reform der schwarz-roten Koalition passieren lassen, die die Rolle der Offizinen im Gesundheitswesen spürbar aufwertet. Ziel ist es, die wohnortnahe Versorgung zu stärken, Wartezeiten in Arztpraxen zu reduzieren und Prävention sowie Früherkennung auszubauen. Das Paket war zuvor bereits vom Bundestag beschlossen worden.
Kern der Reform ist ein erweitertes Leistungsangebot in Apotheken. Künftig sollen dort zusätzliche Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen möglich sein, etwa zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Angeboten rund um das Rauchen. Apotheken können damit stärker als bisher in der Prävention ansetzen und Risiken identifizieren, bevor es zu manifesten Erkrankungen kommt.
Auch im Impfbereich werden die Kompetenzen ausgeweitet. Neben den bereits etablierten Grippe- und Corona-Impfungen dürfen Apotheken künftig alle Schutzimpfungen mit sogenannten Totimpfstoffen anbieten, darunter etwa Tetanus. Ergänzend werden Blutabnahmen erlaubt, etwa um Medikamentenwirkungen zu kontrollieren. Damit rücken Apotheken näher an klassische ärztliche Tätigkeitsfelder heran, ohne diese vollständig zu ersetzen.
Besonders sensibel ist die neue Möglichkeit, in eng begrenzten Fällen verschreibungspflichtige Medikamente ohne ärztliche Verordnung abzugeben. Erlaubt ist künftig die einmalige Ausgabe der kleinsten Packungsgröße auf Selbstzahlerbasis, wenn ein Arzneimittel seit längerem eingenommen wird und die Fortführung der Therapie keinen Aufschub erlaubt. Die Regelung soll Versorgungslücken schließen, etwa wenn ein Rezept nicht rechtzeitig vorliegt, und bleibt zugleich strikt begrenzt, um Missbrauch zu vermeiden.