BML2026 vereint ein Star-Aufgebot von Chinas führenden Gaming-Franchises im Anime-Stil

14.07.2026

Bahnbrechendes Konzert erreicht eine Spitzen-Zuschauerzahl von 45 Millionen im Livestream

SHANGHAI, 14. Juli 2026 /PRNewswire/ -- BILIBILI MACRO LINK-PLAY! 2026 (BML2026), Bilibilis umfassendes Live-Konzert rund um ACGN (Anime, Comics, Games und Novels), ging am 12. Juli zu Ende. Die Veranstaltung schrieb Geschichte, indem sie Chinas führende Spielereihen im Anime-Stil erstmals gemeinsam auf einer Bühne in der Hong Arena (East Hall) des National Exhibition and Convention Center (Shanghai) vereinte.

Entstanden aus der Community-Kultur von Bilibili, hat sich das BML in den letzten 14 Jahren zu einem der führenden ACGN-Konzerte Chinas entwickelt. Die diesjährige Veranstaltung führte eine neue Initiative namens „BML-PLAY!" ein, die sich auf chinesische Spiele im Anime-Stil konzentriert und führende Titel wie Honkai: Star Rail, Azur Lane, Zenless Zone Zero, Wuthering Waves, Arknights, Arknights: Endfield und Genshin Impact zusammenbringt.

Das Treffen stellte einen seltenen Meilenstein für die Gaming-Branche dar. In einem Markt, in dem ACGN-Game-Franchises traditionell ihre eigenen treuen Communities aufgebaut haben, war das BML2026 das erste Konzert, das sie alle auf einer einzigen Bühne zusammenbrachte. Ungeachtet kommerzieller Rivalitäten schlossen sich die teilnehmenden Publisher beim BML2026 zusammen, um ein einzigartiges Fest für Fans von Spielen im Anime-Stil zu schaffen.

Das BML2026 sorgte zudem für enorme Begeisterung in den Gaming-Communities. Mehr als 110.000 Menschen hatten sich bereits vor Verkaufsstart auf Bilibili für Tickets vorregistriert, und die Tickets waren fast sofort ausverkauft.

Das Konzert wurde am 12. Juli gleichzeitig auf dem offiziellen Bilibili-Kanal live übertragen und erreichte eine Spitzenzuschauerzahl von 45 Millionen. Das Finale, „LINK START!", präsentierte eine symphonische Suite, die ikonische Musik aus allen sieben vorgestellten Spielen in vier thematischen Kapiteln vereinte. Die Darbietung stieß bei den Fans auf begeisterte Resonanz; Zuschauer kommentierten: „Ich hätte nie erwartet, dass diese Stücke so nahtlos ineinander übergehen" und „Der Höhepunkt der Show – jedes Spiel war auf derselben Bühne vertreten."

In den vergangenen 14 Jahren hat das BML seinen Einfluss kontinuierlich ausgebaut und seine Verbindung zur ACGN-Community gestärkt. Sein anhaltender Erfolg spiegelt die beständige Anziehungskraft wider, die darin liegt, Fans durch Musik und gemeinsame Leidenschaften miteinander zu verbinden – ein unersetzliches Live-Erlebnis. Mittlerweile sind hochwertige Live-Produktionen für ACGN-Franchises zu einem wichtigen Mittel geworden, um ihre Reichweite zu vergrößern und einen Mehrwert über ihre ursprünglichen Inhalte hinaus zu schaffen. Während die ACGN-Branche weiterhin vielfältige Geschäftsmodelle erkundet, bietet das BML ein nachhaltiges Modell, das langfristige Beachtung verdient.

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Bundesrat stärkt Apotheken mit neuen Befugnissen bei Prävention und Therapie

15.06.2026

Apotheken in Deutschland erhalten deutlich mehr Handlungsspielraum: Der Bundesrat hat eine Reform der schwarz-roten Koalition passieren lassen, die die Rolle der Offizinen im Gesundheitswesen spürbar aufwertet. Ziel ist es, die wohnortnahe Versorgung zu stärken, Wartezeiten in Arztpraxen zu reduzieren und Prävention sowie Früherkennung auszubauen. Das Paket war zuvor bereits vom Bundestag beschlossen worden.

Kern der Reform ist ein erweitertes Leistungsangebot in Apotheken. Künftig sollen dort zusätzliche Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen möglich sein, etwa zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Angeboten rund um das Rauchen. Apotheken können damit stärker als bisher in der Prävention ansetzen und Risiken identifizieren, bevor es zu manifesten Erkrankungen kommt.

Auch im Impfbereich werden die Kompetenzen ausgeweitet. Neben den bereits etablierten Grippe- und Corona-Impfungen dürfen Apotheken künftig alle Schutzimpfungen mit sogenannten Totimpfstoffen anbieten, darunter etwa Tetanus. Ergänzend werden Blutabnahmen erlaubt, etwa um Medikamentenwirkungen zu kontrollieren. Damit rücken Apotheken näher an klassische ärztliche Tätigkeitsfelder heran, ohne diese vollständig zu ersetzen.

Besonders sensibel ist die neue Möglichkeit, in eng begrenzten Fällen verschreibungspflichtige Medikamente ohne ärztliche Verordnung abzugeben. Erlaubt ist künftig die einmalige Ausgabe der kleinsten Packungsgröße auf Selbstzahlerbasis, wenn ein Arzneimittel seit längerem eingenommen wird und die Fortführung der Therapie keinen Aufschub erlaubt. Die Regelung soll Versorgungslücken schließen, etwa wenn ein Rezept nicht rechtzeitig vorliegt, und bleibt zugleich strikt begrenzt, um Missbrauch zu vermeiden.