Barings eröffnet Büro in Abu Dhabi zur Stärkung der Präsenz im Nahen Osten

16.04.2026

ABU DHABI, VAE, 16. April 2026 /PRNewswire/ -- Barings, einer der weltweit führenden Verwalter alternativer Anlagen, gab heute die Eröffnung seines neuen Büros in Abu Dhabi bekannt. Diese strategische Expansion unterstreicht das Engagement von Barings im Nahen Osten und sein Vertrauen in das langfristige Wachstum, die Widerstandsfähigkeit und die Investitionsmöglichkeiten der Region.

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Das Büro in Abu Dhabi folgt auf die erfolgreiche Eröffnung des Barings-Büros in Dubai im Jahr 2024 und spiegelt das Bestreben des Unternehmens wider, die Beziehungen zu institutionellen Anlegern, Staatsfonds und Family Offices in der gesamten Golfregion zu vertiefen.

Mike Freno, Chairman und CEO von Barings, sagte: "Die Eröffnung unserer Niederlassung in Abu Dhabi bekräftigt das Engagement von Barings im Nahen Osten und unseren Glauben an den Wachstumskurs der Region. Durch unsere Präsenz vor Ort können wir unsere Kunden besser betreuen und mit ihnen zusammenarbeiten, um Chancen auf den globalen Kreditmärkten zu erschließen."

Waleed Zamel, Managing Director, Head of Middle East, Global Client Group bei Barings, fügte hinzu: "Diese Expansion ist ein wichtiger Meilenstein in unserer Strategie, eine starke Präsenz in der Region aufzubauen, und bekräftigt unser Engagement für unsere zuverlässigen Partner. Abu Dhabi ist ein wichtiges Finanzzentrum und eine Wachstumssäule der Barings-Strategie für den Nahen Osten. Mit einer Niederlassung vor Ort können wir enger mit unseren Kunden zusammenarbeiten und maßgeschneiderte Anlagelösungen anbieten, die ihren sich wandelnden Bedürfnissen entsprechen."

Arvind Ramamurthy, Chief Market Development Officer bei ADGM, sagte: "Wir freuen uns, Barings im Ökosystem von ADGM begrüßen zu dürfen. Diese Entscheidung unterstreicht das anhaltende Interesse führender globaler Unternehmen, die Abu Dhabi für ihr regionales und internationales Wachstum wählen. Mit einem starken regulatorischen Rahmen und einer guten Anbindung an das regionale Kapital unterstützt die ADGM weiterhin Vermögensverwalter bei der Ausweitung ihrer Präsenz und der Erschließung von Chancen in der Region und darüber hinaus."

Das neue Büro wird in ADGM, dem internationalen Finanzzentrum von Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, angesiedelt sein und bietet Barings die Nähe zu führenden regionalen Investoren und ein solides regulatorisches Umfeld. Die Firma sieht weiterhin ein starkes Interesse der Investoren aus dem Nahen Osten an Strategien in den Bereichen öffentliche Kredite, private Kredite und Immobilien.

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Neue Führung, alte Ziele: Porsche bestätigt Ausblick trotz Sonderkosten

30.04.2026

Porsche startet mit einem deutlichen Dämpfer ins Jahr, hält aber an seinen Zielen fest. Der Sport- und Geländewagenbauer setzte im ersten Quartal rund 8,4 Milliarden Euro um, ein Rückgang von etwa 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das operative Konzernergebnis sank um gut ein Fünftel auf 595 Millionen Euro, die operative Umsatzrendite ging von 8,6 auf 7,1 Prozent zurück. Unter dem Strich fiel der Gewinn nach Steuern um rund ein Viertel auf 391 Millionen Euro. An der Börse kamen die Zahlen dennoch vergleichsweise gut an: In einem schwachen Gesamtmarkt legte die Aktie um 1,6 Prozent auf 41,17 Euro zu.

Analysten hatten im Vorfeld bereits mit einem Gewinnrückgang gerechnet, unter anderem wegen des anhaltend schwierigen Umfelds in China und höherer Belastungen in den USA. Im Konsens war von einem Ergebnisminus von etwa 25 Prozent und einer niedrigeren Rendite ausgegangen worden. Citi-Analyst Harald Henrikse hob hervor, dass sich die operative Marge im Kerngeschäft ohne Sonderkosten bei rund 8 Prozent stabilisiere – angesichts des derzeitigen Absatzniveaus sei das bemerkenswert und deute darauf hin, dass Porsche die Talsohle bei der Profitabilität erreicht haben könnte. Jefferies verwies darauf, dass das operative Ergebnis rund sieben Prozent über den Markterwartungen gelegen habe, gestützt durch das Modellmix und eine disziplinierte Preisstrategie.

Das Management führt den Rückgang der Auslieferungen – minus 14,7 Prozent auf 60.991 Fahrzeuge – auf eine gezielte Volumensteuerung zurück. Die Strategie "Value over Volume" priorisiert Margen über Stückzahlen und wird durch eine stärkere Gewichtung renditestarker Modelle wie GT-Varianten untermauert. Gleichzeitig lasten Sondereffekte auf den Zahlen: Finanzchef Jochen Breckner bezifferte die im Quartal angefallenen Sonderkosten für den laufenden Strategiewechsel auf rund 100 Millionen Euro, für das Gesamtjahr werden 800 bis 900 Millionen Euro erwartet. Zusätzlich schlagen höhere US-Importzölle mit etwa 200 Millionen Euro allein im ersten Quartal zu Buche.

Vor diesem Hintergrund bestätigt Porsche seinen Ausblick für das Gesamtjahr. Der Konzern rechnet weiterhin mit einem Umsatz zwischen 35 und 36 Milliarden Euro und einer operativen Umsatzrendite von 5,5 bis 7,5 Prozent. Die derzeitige Marge von 7,1 Prozent liegt damit am oberen Ende der Spanne, dürfte aber im weiteren Jahresverlauf stärker von Sonderkosten belastet werden. Der Umbau unter dem neuen Vorstandschef Michael Leiters, der das Unternehmen nach einem massiven Ergebniseinbruch im vergangenen Jahr in den Krisenmodus geführt hat, könnte bereits vor dem für Oktober angesetzten Kapitalmarkttag weitere strategische Entscheidungen bringen. Mögliche Auswirkungen des Iran-Konflikts sind in der Prognose bislang nicht berücksichtigt.