Arasan gibt die branchenweit erste ASIL-D-Zertifizierung für seinen CAN-XL-IP bekannt. Die Zertifizierung umfasst auch die CAN-FD- und CAN-2.0-IP von Arasan.
SAN JOSE, Kalifornien, 21. April 2026 /PRNewswire/ -- Arasan Chip Systems, der branchenweit führende Anbieter von IP-Lösungen für SoCs im Mobil- und Automobilbereich, gab heute bekannt, dass seine CAN-XL-IP die ASIL-D-Zertifizierung erhalten hat. Der CAN XL IP wurde von SGS-TÜV Saar unabhängig als ASIL-D zertifiziert, der höchsten Stufe der funktionalen Sicherheit gemäß ISO 26262, der internationalen Norm für funktionale Sicherheit in Straßenfahrzeugen.

Der CAN-XL-IP ist abwärtskompatibel mit den Standards CAN FD und CAN 2.0. Die ASIL-D-Zertifizierung umfasst auch die CAN-FD-IP und die CAN-2.0-IP von Arasan, die weiterhin als ASIL-D-zertifizierte eigenständige Produkte verkauft werden.
Arasan bietet Kunden, die an einer Lizenzierung von CAN FD interessiert sind, bis zum 30. Juni 2026 ein kostenloses Upgrade auf seine CAN-XL-IP an. Die Erhöhung der Gate-Anzahl von CAN FD auf CAN XL ist minimal, und Kunden werden dazu ermutigt, diese Aktion zu nutzen, um die neueste Version der CAN-Spezifikation, CAN XL, einzuführen.
„Die IPs von Arasan werden bereits in großem Umfang in missionskritischen und lebensbedrohlichen Anwendungen in den Bereichen Verteidigung, Nuklear, Luft- und Raumfahrt, Medizin sowie in ADAS-SoCs für die Automobilindustrie eingesetzt", sagte Ron Mabry, VP of Sales bei Arasan. „Die ASIL-D-Zertifizierung bestätigt unsere ausfallsichere Designphilosophie."
Arasan verfügt über ein umfangreiches Portfolio an ASIL-B-, ASIL-C- und ASIL-D-zertifizierten Produkten, darunter die MIPI-DSI-2-IP für Displays, die MIPI-CSI-2-IP für Kameras – die beide nahtlos in die MIPI-D-PHY-IP oder die MIPI-C-PHY-IP integriert sind –, die JEDEC-eMMC-IP für Speicher sowie die UNH-zertifizierte Ethernet-IP in Automobilqualität, wenn eine schnelle Konnektivität im Automobilbereich erforderlich ist.
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.arasan.com/product/can-bus-controller-ip/
Verfügbarkeit
ASIL-D-zertifizierte CAN-IP-Produkte, darunter CAN XL IP, CAN FD IP und CAN 2.0 IP, können ab sofort bei Arasan lizenziert werden. Bitte wenden Sie sich an sales@arasan.com, um unsere CAN-IP zu lizenzieren.
Arasan Chip Systems wurde 1995 gegründet und ist ein Anbieter von IP-Lösungen für mobile Speicher- und Konnektivitätsschnittstellen. Der Schwerpunkt von Arasan liegt auf mobilen SoCs, die sich weiterentwickelt haben und heute eine breite Palette von Anwendungen abdecken, von PDAs Mitte der 90er Jahre bis hin zu heutigen Automobilen, Drohnen und IoT-Geräten. Arasan bleibt an der Spitze dieser „mobilen" Entwicklung und bietet standardbasierte IP, die die Grundlage für mobile SoCs bildet. Über eine Milliarde Chips wurden mit IP von Arasan ausgeliefert.

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Porsche startet mit einem deutlichen Dämpfer ins Jahr, hält aber an seinen Zielen fest. Der Sport- und Geländewagenbauer setzte im ersten Quartal rund 8,4 Milliarden Euro um, ein Rückgang von etwa 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das operative Konzernergebnis sank um gut ein Fünftel auf 595 Millionen Euro, die operative Umsatzrendite ging von 8,6 auf 7,1 Prozent zurück. Unter dem Strich fiel der Gewinn nach Steuern um rund ein Viertel auf 391 Millionen Euro. An der Börse kamen die Zahlen dennoch vergleichsweise gut an: In einem schwachen Gesamtmarkt legte die Aktie um 1,6 Prozent auf 41,17 Euro zu.
Analysten hatten im Vorfeld bereits mit einem Gewinnrückgang gerechnet, unter anderem wegen des anhaltend schwierigen Umfelds in China und höherer Belastungen in den USA. Im Konsens war von einem Ergebnisminus von etwa 25 Prozent und einer niedrigeren Rendite ausgegangen worden. Citi-Analyst Harald Henrikse hob hervor, dass sich die operative Marge im Kerngeschäft ohne Sonderkosten bei rund 8 Prozent stabilisiere – angesichts des derzeitigen Absatzniveaus sei das bemerkenswert und deute darauf hin, dass Porsche die Talsohle bei der Profitabilität erreicht haben könnte. Jefferies verwies darauf, dass das operative Ergebnis rund sieben Prozent über den Markterwartungen gelegen habe, gestützt durch das Modellmix und eine disziplinierte Preisstrategie.
Das Management führt den Rückgang der Auslieferungen – minus 14,7 Prozent auf 60.991 Fahrzeuge – auf eine gezielte Volumensteuerung zurück. Die Strategie "Value over Volume" priorisiert Margen über Stückzahlen und wird durch eine stärkere Gewichtung renditestarker Modelle wie GT-Varianten untermauert. Gleichzeitig lasten Sondereffekte auf den Zahlen: Finanzchef Jochen Breckner bezifferte die im Quartal angefallenen Sonderkosten für den laufenden Strategiewechsel auf rund 100 Millionen Euro, für das Gesamtjahr werden 800 bis 900 Millionen Euro erwartet. Zusätzlich schlagen höhere US-Importzölle mit etwa 200 Millionen Euro allein im ersten Quartal zu Buche.
Vor diesem Hintergrund bestätigt Porsche seinen Ausblick für das Gesamtjahr. Der Konzern rechnet weiterhin mit einem Umsatz zwischen 35 und 36 Milliarden Euro und einer operativen Umsatzrendite von 5,5 bis 7,5 Prozent. Die derzeitige Marge von 7,1 Prozent liegt damit am oberen Ende der Spanne, dürfte aber im weiteren Jahresverlauf stärker von Sonderkosten belastet werden. Der Umbau unter dem neuen Vorstandschef Michael Leiters, der das Unternehmen nach einem massiven Ergebniseinbruch im vergangenen Jahr in den Krisenmodus geführt hat, könnte bereits vor dem für Oktober angesetzten Kapitalmarkttag weitere strategische Entscheidungen bringen. Mögliche Auswirkungen des Iran-Konflikts sind in der Prognose bislang nicht berücksichtigt.